Alter Akku und Performance-Drosselung: Zwei US Behörden ermitteln gegen Apple

Am Mittwoch hat Apple in einem Statement bestätigt, dass das Department of Justice (DoJ) und die Securities and Exchange Commission (SEC) eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet haben. Wie schon berichtet, liegt der Fokus der Ermittlung auf dem iOS-Update vergangen Jahres, welches iPhones mit altersschwachen Batterien ausbremst. Apple dementierte, mit diesem Schritt, die Lebenszeit seiner Produkte absichtlich zu verkürzen und die Nutzer so zu einem Neukauf zu bewegen. Das DoJ prüft ob Apple mit diesem Vorgehen gegen Sicherheitsgesetze verstoßen haben könnte und die SEC prüft eine mögliche Irreführung von Anlegern und Nutzern. Die Untersuchungen befinden sich in einem anfänglichem Stadium, sodass sich noch keine Behörde zu den Vorfällen äußerte. Lediglich Apple meldete sich am Mittwoch zu Wort und gab bekannt, die Fragen der Behörden ausführlich zu beantworten.
Die französische Verbraucherschutzbehörde La Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes (DGCCRF) hat laut Reuters ebenfalls Ermittlungen gegen Apple aufgenommen. Die französischen Behörden werfen Apple eine geplante Obsoleszenz vor. Wird Apple diese Obsoleszenz nachgewiesen, drohen nach französischem Recht Strafen von bis zu fünf Prozent des Jahresumsatzes.
Apple sieht sich schon seit längerer Zeit mit den Vorwürfen der Obsoleszenz konfrontiert, spricht sich aber nach wie vor gegen Austauschsets aus. Als Begründung wird angeführt, dass ein vereinfachtes Öffnen des iPhone Industriespionage und Hacker-Attacken erleichtern könnte.


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