Analyse zeigt: iPhone XR ist momentan das meistverkaufte iPhone
Detaillierte Meldungen über die Anzahl von verkauften iPhones sind in der Regel spärlich gesät. Von Apple selbst gibt es keine Angaben zu den abgesetzten Stückzahlen. Vor Kurzem hat der Konzern sogar angekündigt, in Zukunft keine Verkaufszahlen mehr zu den jeweiligen Produktgruppen zu veröffentlichen. Wer also Zahlen zu verkauften Appleprodukten wissen möchte, ist auf die Daten von Marktforschungsinstituten wie zum Beispiel CIRP angewiesen.
CIRP hat jetzt ein Dokument veröffentlicht, das den iPhone-Markt seit dem Release der 2018er-iPhones beleuchtet und mit dem Vorjahr vergleicht. In dem Dokument sind zwei Grafiken aufgeführt: Eine zeigt die verkauften iPhones mit dem Marktanteil in Prozent, die andere veranschaulicht welche Speichermodelle des iPhone XS, XS Max und XR bei den Kunden am beliebtesten war.


Man sieht deutlich, dass das iPhone XR bei den Kunden besser ankommt, als es in der Presse oft angenommen wird. Zwar sind die Verkaufszahlen des XR in Japan und China zum Beispiel nicht die besten, im Rest der Welt kommt das neue Einsteiger-iPhone allerdings gut an: 39 Prozent aller verkauften Geräte bis Dezember 2018 war ein iPhone XR.
Überraschend sind die Absatzzahlen des iPhone XS Max: Obwohl der Preis für ein XS Max mit Basisausstattung hierzulande bei stolzen 1.249 Euro liegt, griffen mehr als doppelt so viele Kunden zum iPhone mit dem größten Display anstatt zum kleineren XS. Zusammen machen die XS- und XS-Max-Verkäufe 26 Prozent in der Tabelle aus. Zusammengerechnet waren also insgesamt 65 Prozent aller bis Ende letzten Jahres verkauften iPhones demnach Geräte der neuesten Generation.
Beim Speicher gab es ebenfalls eine Überraschung: Während sich bis Ende 2017 noch mehr als 60 Prozent der Kunden für ein iPhone mit dem Basis-Speicher entschieden hatten, sank die Zahl im Dezember 2018 auf 53 Prozent. Im Gegenzug stieg dafür die Zahl der Kunden, die ein iPhone mit mehr Speicher gewählt haben von 34 auf jetzt knapp 40 Prozent.
Da die Verkaufszahlen nicht direkt von Apple stammen, sind diese natürlich mit Vorsicht zu genießen. CIRP selbst gibt an, dass zum Ermitteln der entsprechenden Werte diverse Tools zur Verfügung stehen. Diese können beispielsweise in Apps von Drittanbietern integriert werden und beim Nutzen der Software das verwendete iPhone-Modell zur Auswertung an CIRP übermitteln. Ein Teil der Zahlen wurde zudem durch Umfragen ermittelt.










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