Apple aktualisiert den Mac Pro und kündigt für das nächste Jahr eine deutlich überarbeitete Version an
Vor etwa vier Jahren brachte Apple den Mac Pro auf den Markt, welcher in Sachen Design eine radikale Neuerung war. Statt des rechteckigen Gehäuses früherer Generationen kommt ein zylindrisches Gehäuse mit einem zentralen Luftkanal für eine besonders effiziente und leise Kühlung zum Einsatz. Dieses Design hat seine Vorteile wie die Kompaktheit, aber auch seine eigenen Nachteile, dazu aber später mehr.
Da Apple aber so lange kein Update für den Mac Pro herausgebracht hat, wurde schon spekuliert, ob diese Modellreihe überhaupt noch aktualisiert werden wird. Diese Frage wurde nun von Apple selbst direkt mit neuen Modellen beantwortet. Diese haben verbesserte Prozessoren und Grafikkarten. Genauer gesagt hat das Modell für 3399 € einen Intel Xeon Prozessor mit 6 statt 4 Kernen und die AMD D500 GPU. Das noch leistungsfähigere Modell für 4599 € 8 Rechenkerne in der CPU und die AMD D800 Grafikkarte. Weitere Änderungen gibt es aber nicht, sodass es ein eher kleines Update dieser Modellreihe darstellt.
Apple kündigt stark überarbeitete Mac Pro für das nächste Jahr an
Was die oben erwähnten Nachteile des Gehäuses angeht, so betreffen diese natürlich die Upgrade-Fähigkeit durch die Nutzer des Mac Pro. Da Apple konsequent auf Kompaktheit setzte, leidet diese, sodass man das Gerät nicht so einfach erneuern und erweitern kann. Gerade bei einem Gerät für den professionellen Einsatz ist das ein ziemliches Manko, welches so einige Apple-Nutzer enttäuscht hat.
Daher entschuldigt sich Apple nun dafür und kündigt für das nächste Jahr deutlich überarbeitete Modelle des Mac Pro an. Diese sollen modular aufgebaut und auf die Upgrade-Fähigkeit ausgelegt sein. Apple ist derzeit dabei, den Mac Pro komplett zu überdenken, damit dieser in Zukunft wirklich auf die Bedürfnisse von professionellen Nutzern zugeschnitten sind, so Phil Schiller gegenüber eingeladenen US-Techjournalisten. Außerdem will Apple auch ein passendes Pro-Display auf den Markt bringen, was auch die Frage beantwortet, ob Apple in Zukunft noch eigene Displays herausbringen wird.
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