Apple CEO hält virtuelles Meeting, um Mitarbeiter über COVID-19 Pläne zu informieren
Mit der Schließung der Apple Stores kommt Ungewissheit über die Zukunft für viele Mitarbeiter. CEO Tim Cook versucht nun, mit diesen persönlich aufzuräumen.

In der Zeit der Pandemie sind viele Details in Sachen Arbeitsplatz von Unsicherheit betroffen. Vor allem erkrankte Mitarbeiter oder sich um Familienmitglieder kümmerndes Personal sorgen sich um die Erhaltung ihres Jobs, und das sieht innerhalb von Apple nicht anders aus - besonders wegen den nahezu globalen Schließungen an Apple Stores auf unbestimmte Zeit, abseits von Großchina. Senior Vice President of Retail + People Deirdre O'Brien ist zwar in einer Nachricht an das eigene Personal auf diese Sorgen eingegangen und hat jenes mit Flexibilität versichert, jedoch ist diese Nachricht immer noch sehr grob und unwissend über die Zukunft vorangegangen. Vor ein paar Tagen hat Apple CEO Tim Cook so ein virtuelles, Firmen-weites Meeting eingeläutet, welches über die Arbeitspläne in der Pandemie informieren soll und in den "unsicheren und stressvollen" Zeiten von COVID-19 Sicherheit bieten soll. Tim Cook beschäftigt sich in diesem Meeting mit vielen verschiedenen Themen, die den Mitarbeitern von Apple auf den Herzen liegen. Nicht zuletzt dabei mit der Jobsicherheit des Personals, worauf der CEO folgendermaßen eingeht:
"Wenn wir fokussiert auf das bleiben in dem wir gut sind, wenn wir investieren und unsere Geschäfte weise führen und Entscheidungen zusammen treffen, wenn wir unsere Teams mit Fürsorge behandeln und diese Teams ihre Arbeit wahrnehmen, sehe ich keinen Grund dazu, nicht optimistisch zu sein. [...] Ich werde euch jedoch nicht sagen, dass [die interne Struktur von] Apple nicht [von der Pandemie] betroffen sein wird," sagte Cook, woraufhin er ebenfalls betonte dass Apple nur auf lange Sicht Dinge betrachtet, und sich nicht von den Problemen auf kurze Sicht abschrecken lassen will. Weiterhin habe Apple "eine starke finanzielle Position," welche ebenfalls potentielle Maßnahmen in Perspektive rücken soll.
Nicht die ersten schwere Zeiten für Apple
Tim Cook nannte ebenfalls die Linie an kommenden Launches, welche neue Produkte wie das 2020 iPhone SE, das MacBook Air und 2020 iPad Pro beinhalten und Mitarbeitern beweisen soll, dass das Unternehmen selbst durch die Pandemie positive Verkaufszahlen behalten will und nicht gehindert wird. Dies ist besonders interessant nun, da Apple in Südkorea den einzigen dort vorhandenen Apple Store mit dem 18. April wieder eröffnet hat, was mit vielen Maßnahmen gegen potentielle Neuinfektionen verbunden ist - so erfahren die dortigen Mitarbeiter virtuelles Training, um vor Ort eingesetzt zu werden. Zu diesen Maßnahmen benennt Cook auch, dass mit der späteren Wiedereröffnung der Apple Stores in den USA und anderen Ländern diese Maßnahmen auch dort eingesetzt werden sollen. Regelmäßige Aufnahmen der Temperatur von Arbeitern und geordnete Richtlinien zur sozialen Distanzierung sollen so Standard werden, selbst eigene Tests zu COVID-19 sollen als Maßnahme überdacht werden.
Zum Schluss weist Cook auf die Geschichte und den Beginn von Apple in 1998 hin, um die Mitarbeiter zu bestärken. Als Tim Cook damals selber Apple beigetreten ist, kamen mit dem Release des ersten iMac große finanzielle Schwierigkeiten, welche trotzdem von der Firme gestemmt worden sind. Das erste iPad kam 2010 direkt nach der großen Rezession raus, und auch jetzt sei Apples Plan in der Pandemie, trotzdem weiterzumachen und sich nicht einschüchtern zu lassen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.