Apple entwickelt neuartige Akkus: Premiere möglicherweise 2025
Apple arbeitet fleißig an der Entwicklung von Energieträgern aus der eigenen Produktion. Bereits im Jahr 2025 könnten die ersten iPhones, iPads und MacBooks mit den Akkus ausgestattet werden.

Mehr Leistung, bessere Grafik, umfangreichere Funktionen - angesichts einer immer weiter fortschreitenden Entwicklung von Smartphones und Co. darf die Leistungsfähigkeit der verbauten Akkus nicht zu kurz kommen. Da vor allem in Smartphones der vorhandene Platz für die Batterien beschränkt ist, müssen andere Lösungen gefunden werden, um dem steigenden Energiehunger der Geräte gerecht zu werden.
Einem Bericht von ET News zufolge bastelt Apple an einer neuen Batterie, die durch den vermehrten Einsatz alternativer Materialen eine deutliche höhere Kapazität sicherstellen kann. Der Akku würde auf diese Weise nicht mehr Platz benötigen als bisher. Im Detail geht es darum, in der Anode der Batterie das aktuell vorwiegend genutzte Graphit durch Silizium zu ersetzen. Im Ergebnis soll der Akku bei geringerer Ladezeit wesentlich mehr Energie speichern können.
Vor allem im Bereich der iPhones und iPads könnte dieser Technologiewechsel spürbare Verbesserungen der Akkulaufzeit mit sich bringen. Die Akkulaufzeit der MacBooks empfinden dagegen viele Nutzer bereits jetzt als überdurchschnittlich gut.
Premiere in 2025 möglich
Ein Nachteil hat der vermehrte Einsatz von Silizium gegenüber Graphit jedoch. Silizium-Anoden sind während des Ladevorgang von einer stärkeren Ausdehnung betroffen, wodurch die Lebensdauer des Akkus deutlich verringert wird. Dem Bericht zufolge scheint Apple jedoch einen Weg gefunden zu haben, diese Nebenwirkung zu reduzieren.
Bis die neuartige Technologie jedoch Marktreife erlangt, wird noch einige Zeit vergehen. Beobachter rechnen frühestens im Jahr 2025 mit dem Einsatz der neuen Akkus in iPhones, iPads und MacBooks.
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