Apple führt Liste der profitabelsten Unternehmen weltweit an
Die "Fortune Global 500" geben die umsatzstärksten Unternehmen der Welt an. Dabei landet Apple auf Platz 6. Beim reinen Gewinn reicht dem Unternehmen aus Kalifornien jedoch niemand das Wasser.

Apple krönt seinen kometenhaften Aufstieg mit sich jährlich ablösenden Bestmarken. Vor dem Hintergrund der gerade rechtzeitig abgewendeten Insolvenz in den 90er Jahren ist die Entwicklung der letzten 25 Jahre bemerkenswert. Heute ist Apple das wertvollste Unternehmen weltweit und knackt einen Rekord nach dem anderen. Allerdings wäre der iPhone-Konzern im Jahr 1996 fast an das Unternehmen Sun verkauft, was zum damaligen Zeitpunkt gleichbedeutend das Ende des Apfellogos gewesen wäre.
Die Zeiten haben sich jedoch geändert und heute grüßt Apple in sämtlichen Rankings von der Spitze oder zumindest aus unmittelbarer Entfernung zu dieser. Die aktuelle Auflistung der "Fortune Global 500" spiegelt das gleiche Bild wieder: Apple ist auf Platz 6 der umsatzstärksten Unternehmen weltweit. Beim Gewinn kann Apple jedoch von keinem anderen Unternehmen eingeholt werden.
Platz 1 beim Gewinn und Platz 6 beim Umsatz
Die Umsatzriesen sind die Unternehmen Walmart, State Grid, Amazon, China National Petroleum und Sinopec. Dabei kommt der Erstplatzierte Walmart auf einen Umsatz von 524 Milliarden Dollar, während Apple mit 260 Milliarden Dollar auf dem sechsten Platz landet. Filtert man jedoch nach erzielten Gewinnen, dann steht Apple plötzlich ganz oben.
Aufgrund der großen Gewinnmargen bei Apple, kann sich das Unternehmen aus Kalifornien mit 57,4 Milliarden Dollar Gewinn den ersten Platz mit großem Abstand sichern. Walmart fällt mit 13 Milliarden Dollar Gewinn hingegen auf Platz 27 zurück.
Bei Microsoft wird der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn besonders deutlich. Rein umsatztechnisch betrachtet landet das Unternehmen "nur" auf Platz 33. Betrachtet man jedoch die reinen Gewinne, dann klettert Microsoft hoch bis auf den 5. Rang. Allerdings ist das Umsatz- und Gewinnwachstum bei Microsoft stärker ausgeprägt gewesen, als bei Apple. Auch beim Personal hat Microsoft die Nase vorn: Microsoft beschäftigt ganze 16.000 Mitarbeiter mehr als Apple.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.