Apple heuert Diabetes-Experten Rajiv Kumar an
Seit 2014 setzt Apple mit der Health-App verstärkt auf das Thema Gesundheit und die Apple Watch ist mit ihrem Pulsmesser und Bewegungssensor ein weiterer Ausbau dieses Bereiches. Außerdem können Entwickler mit der HealthKit-Programmierschnittstelle ihre eigenen Gesundheitsanwendungen entwickeln, um die von ihnen gewonnen Gesundheitsdaten mit Hilfe von Apples Health-App aufzubereiten.
Das ist natürlich noch nicht das Ende der Fahnenstange und Apple kann hier noch jede Menge weiterer Verbesserungen vornehmen. Das betrifft sowohl den Software-Bereich als auch die Hardware in Form der Apple Watch, die beispielsweise weitere Sensoren spendiert bekommen könnte.
Ein Sensor könnte beispielsweise den Bluckzuckergehalt messen und vor dem Start der Apple Watch wurde spekuliert, ob die Smartwatch einen derartigen Sensor haben werde. Das war bekanntlich nicht der Fall, weil die derzeitige Technologie noch zu anfällig für Störlicht ist und sich daher nicht wirklich für eine Smartwatch eignet.
Apple stellt Diabetes-Experten mit HealthKit-Erfahrung ein
Zumindest war das der Stand vor etwas über zwei Jahren, als im Februar 2014 berichtet wurde, dass die Apple Watch ohne einen Blutzuckersensor kommen werde. Es ist aber zweifellos, dass Apple an dieser Technologie arbeitet, weil damals von Apple das Unternehmen C8 aufgekauft wurde, welches auf kompakte und am Körper getragene Bluckzuckersensoren spezialisiert war.
Ein weiterer Hinweis in diese Richtung könnte die Einstellung des Arztes Rajiv Kumar sein, der ein Experte für Diabetes ist und im Kinderkrankenhaus der Standford Universität gearbeitet hat. Dort hatte er unter anderem ein auf Apples HealthKit basierendes Überwachungssystem für den Blutzucker entwickelt. In Zukunft wird er nun hauptsächlich für Apple arbeiten, wie Fast Company berichtet. Dem Kinderkrankenhaus wird er aber immer noch als Teilzeitarzt treu bleiben, wie es heißt.
Ende August des letzten Jahres wurde berichtet, dass Apple die dürftige Sensorausstattung der Apple Watch damit erweitern will, dass über den sechspoligen Diagnose-Anschluss "Smart-Bands" angeschlossen werden, die Sensoren für den Blutzucker, Blutsauerstoff oder die Hautfeuchtigkeit eingebaut haben. So müsste Apple an der Hardware der Apple Watch wenig ändern und könnte diese Armbänder als optionales Zubehör verkaufen.
Wann hier mit fertigen Produkten zu rechnen ist, ist derzeit noch völlig unklar. Laut dem Bericht vom letzten August sollten die Bänder mit Sensoren eigentlich schon Anfang dieses Jahres auf den Markt kommen, doch das war bekanntlich nicht der Fall. Möglicherweise werden diese auch zusammen mit der Apple Watch 2 vorgestellt werden.
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