Apple passt Systemsprachen an: Kommt die Vision Pro bald zu uns?

Foto-Credits: Apple
Der Kaufpreis von 3.500 Dollar, momentan kein Verkauf außerhalb der Vereinigten Staaten und das wohl beste AR-/VR-Headset das man als Privatperson derzeit für Geld kaufen kann. Das sind drei von vielen Eckpunkten zu Apples erstem Mixed-Reality-Headset. Die Vision Pro kommt bei den amerikanischen Kunden sehr gut an. Viele sagen sogar, dass der verhältnismäßig hohe Preis aufgrund der Hard- und Software durchaus gerechtfertigt ist.
Hierzulande gibt es auch den einen oder anderen Hardware-Interessierten, der über den Kauf des Apple-Headsets nachgedacht hat, sobald es in Deutschland verfügbar ist. Und das könnte nicht mehr lange dauern.
Verrät visionOS die nächsten Länder?
Bereits Anfang des Monats prognostizierte der Analyst Ming-Chi Kuo einen früheren Verkaufsstart der Vision Pro in anderen Ländern. Schon ab Mai könnte es laut Kuo so weit sein. Jetzt ist man in der Redaktion von MacRumors auf einen weiteren Hinweis gestoßen, der sich im Code der aktuellen Version von visionOS versteckt.
Der Verkauf der Vision Pro ist im Moment ausschließlich für den amerikanischen Markt gedacht. Somit musste Apple in visionOS keine weitere Systemsprache als Englisch einbauen. Die Entwicklerversion von visionOS hat nun ein Update erhalten, mit welchem die Lokalisierung angepasst wurde.
Zwölf neue Sprachen
Das Betriebssystem der Vision Pro steht jetzt neben Englisch in den folgenden zwölf Sprachen und Varianten zur Verfügung:
- Kantonesisch, traditionell
- Vereinfachtes Chinesisch
- Englisch (Australien)
- Englisch (Kanada)
- Englisch (Japan)
- Englisch (Singapur)
- Englisch (Großbritannien)
- Französisch (Kanada)
- Französisch (Frankreich)
- Deutsch (Deutschland)
- Japanisch
- Koreanisch
Die neuen Sprachen symbolisieren aller Voraussicht nach die Länder, in denen die Vision Pro als Nächstes an den Start geht. Das wären dann China, Australien, Kanada, Japan, Singapur, Großbritannien, Südkorea und Deutschland. Dass Apple die hinzugefügte deutsche Sprachdatei mit dem Hinweis „Deutschland“ gekennzeichnet hat, könnte bedeuten, dass andere deutschsprachige Regionen wie zum Beispiel die Schweiz und Österreich wohl noch etwas länger warten müssen.






Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

iPhone 18 wird vermutlich erst nächstes Jahr erscheinen
Der iPhone 18-Start wird vermutlich in zwei Wellen erfolgen. Pegatron bestätigt die Verschiebung des Standardmodells auf Frühjahr 2027.

iPhone Ultra: Diese Bezeichnung hat sich auch bei Apple festgesetzt
Mark Gurman bestätigt, dass Apple das faltbares iPhone Ultra intern so nennt. Ob der Arbeitstitel auf dem fertigen Gerät steht, bleibt abzuwarten.

iPhone 18 Pro -Hauptkamera kommt mit mechanisch variabler Blende
Apple erweitert die iPhone 18 Pro Blende und rüstet die Telelinse auf. Der Hardware-Sprung gilt als der größte seit Jahren.

iPhone 18 Pro Preis steigt um 300 Dollar
Der iPhone 18 Pro Preis wird laut TrendForce um 200 bis 300 Dollar steigen. Speicherchip-Engpässe treiben die Materialkosten um bis zu 40 Prozent.

Kommt das iPhone 20 Pro mit Glas-Design doch noch?
Mark Gurman bestätigt das glaslastige Redesign für das iPhone 20 Pro 2027. Die Stornierungsgerüchte von Jefferies entpuppen sich als Missverständnis.

Apple September Event 2026 zeigt acht neue Produkte
Beim Apple September Event 2026 erwartet Mark Gurman acht Produktvorstellungen. Das faltbare iPhone Ultra steht im Mittelpunkt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.