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Apple plant 15 Geräte bis 2026 – Siri, Falt-Phone und Home Hub

Nach der WWDC 2026 zeichnet sich ein umfangreiches Produktprogramm für die zweite Jahreshälfte ab. Ein klappbares iPhone Ultra, ein neuer Smart-Home-Hub und die endgültige Einführung der personalisierten Siri stehen im Mittelpunkt.
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AppTickerTeam
Vor 6 Tagen4 Min. Lesezeit
Apple plant 15 Geräte bis 2026 – Siri, Falt-Phone und Home Hub
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Die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 ist abgeschlossen, doch für Apple ist das Jahr noch lange nicht vorbei. Analysten und Brancheninsider gehen davon aus, dass bis zum Jahresende mindestens fünfzehn neue Geräte auf den Markt kommen werden. Ein roter Faden zieht sich durch das kommende Produktprogramm: Die personalisierte Siri, die nach zwei Jahren Entwicklungszeit nun in der Beta-Phase angekommen ist und als zentraler Treiber für eine ganze Gerätegalerie fungiert.

Von einem faltbaren Smartphone über aufgerüstete Wearables und Tablets bis hin zu einem dedizierten Smart-Home-Zentralgerät spannt sich das Spektrum. Gleichzeitig drohen Lieferengpässe bei Speicherchips, die vor allem das Mac-Portfolio betreffen könnten und verzögerte Markteinführungen zur Folge haben könnten.

Das faltbare iPhone Ultra

Das größte Überraschungspotenzial steckt in einem komplett neuen iPhone-Format. Gerüchte deuten auf ein Modell namens iPhone Ultra hin, das sich in der Mitte öffnet. Das Innendisplay misst 7,7 Zoll, während sich auf der Vorderseite ein 5,3-Zoll-Display befindet. Statt des gewohnten Face-ID-Systems soll der Ein-/Ausschalter mit Touch ID integriert sein, was die Biometrie-Strategie des klappbaren Geräts von den bisherigen Flaggschiffen abgrenzt.

Softwareseitig wird iOS 27 speziell für das Faltformat optimiert, sodass Nutzer Apps nebeneinander ausführen können, ähnlich wie auf einem iPad. Wer auf das konventionelle Format setzt, findet beim iPhone 18 Pro einen A20 Pro-Chip, eine kompaktere Dynamic Island, einen überarbeiteten Camera Control Button sowie die neue Farbe Dark Cherry. Mindestens eine Rückkamera erhält eine variable Blende. Der C2-Modem-Chip ermöglicht erstmals 5G-Web-Browsing über Satellit.

Wearables und Tablets im Fokus

Auch die Armbanduhren von Apple erhalten signifikante Updates. Die Apple Watch Series 12 und die Ultra 4 sollen mit einem schnelleren S11-Chip oder einem noch neueren Prozessor ausgerüstet werden. Umstritten ist die Frage, ob auch hier Touch ID Einzug hält und welche zusätzlichen Gesundheits-Sensoren verbaut werden. Ein klareres Bild zeichnet sich bei den Satelliten-Funktionen: Die neue Ultra-Generation könnte Apple Maps via Satellit nutzen und Fotos direkt über Messages ohne Mobilfunkverbindung versenden und empfangen.

Im Tablet-Bereich rückt das iPad 12 näher an die Apple Intelligence-Funktionen heran, indem es vom A16 auf den A18- oder A19-Chip wechselt. Das iPad mini profitiert noch stärker: Ein A19 Pro- oder A20 Pro-Chip, ein OLED-Display, ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem und ein wasserresistenteres Gehäuse stehen auf der Liste der erwarteten Neuerungen.

Mac-Portfolio und RAM-Engpass

Die Desktop- und Laptop-Produktlinie steht vor einem komplexen Update-Zyklus. Mac Studio und Mac mini wechseln auf die M5-Generation, wobei das Studio auf M5 Max oder M5 Ultra setzt und der Mini auf M5 oder M5 Pro. Der iMac erhält einen M5-Chip sowie frische Farboptionen. Das ambitionierteste Projekt ist jedoch das MacBook Ultra, ein grundlegendes Redesign des MacBook Pro mit M6 Pro- oder M6 Max-Chip, OLED-Display, Touchscreen-Funktion, Dynamic Island und einem deutlich dünneren Gehäuse. macOS 27 soll die Benutzeroberfläche entsprechend touch-optimieren.

Ein logistisches Problem könnte diese Pläne jedoch zerschlagen: Eine globale Knappheit bei RAM-Chips droht, die Verfügbarkeit von Mac Studio, Mac mini und MacBook Ultra bis ins Jahr 2027 zu verschieben. Dies würde die Lücke zwischen den aktuellen M4-Modellen und der nächsten Generation deutlich vergrößern.

Smart-Home-Geräte mit Siri

Apple scheint seine Smart-Home-Strategie mit mehreren neuen Geräten gleichzeitig zu überarbeiten. Der Apple TV bekommt einen A17 Pro-Chip, den N1-Chip mit Wi-Fi 7-Unterstützung und die personalisierte Siri. Für künftige Modelle wird bereits eine FaceTime-Kamera gerüchtet. Der HomePod mini erhält einen S9-Chip oder neuer, ebenfalls Wi-Fi 7, verbesserte Klangqualität, den zweiten Ultra Wideband-Chip und eventuell neue Farben wie Rot. Zusätzlich ist ein neuer Full-Size HomePod mit überarbeiteter Siri angekündigt.

Das interessanteste Neuprodukt in diesem Segment ist ein dedizierter Home Hub. Das Gerät verfügt über ein 6- bis 7-Zoll-Quadratsdisplay, läuft auf einem A18-Chip mit Apple Intelligence-Unterstützung und ermöglicht FaceTime-Anrufe. Es lässt sich sowohl auf einer Tischplatte abstellen als auch an der Wand montieren. Begleitendes Zubehör könnte eine Sicherheitskamera mit Sensor sowie eine Türklingel mit Face-ID-Erkennung umfassen. Gerüchte um AirPods Ultra mit Kameras für Visual Intelligence runden das Portfolio ab, wobei der Veröffentlichungstermin noch unklar ist.

Zusammenfassung

Apple bereitet bis Ende 2026 mindestens fünfzehn neue Produkte vor, angeführt vom klappbaren iPhone Ultra und einem neuen Smart-Home-Hub mit Display. Die personalisierte Siri dient als gemeinsamer Nenner für viele Geräte, während RAM-Chip-Engpässe Mac-Modelle möglicherweise bis 2027 verzögern. Besonders das MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen und das iPad mini mit OLED-Display versprechen technische Sprünge.

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