Apple präsentiert am 28. April die aktuellen Quartalszahlen
Apple kündigte die Vorstellung der Quartalszahlen der vergangenen drei Monate für den 28. April an. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple erneut erfolgreiche Ergebnisse präsentieren wird.

Seit mittlerweile zwei Jahren bestimmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie das Alltagsleben fast aller Menschen. Neben privaten Einschränkungen hat auch die Wirtschaft mit Produktionsschließungen, Nachfragerückgängen und eingeschränkten Lieferketten zu kämpfen. Vor allem die durch die Pandemie verstärkte Chip-Krise sorgt bei vielen Unternehmen in der Technikbranche für Probleme.
Mit jeder Quartalskonferenz, auf der Apple die Zahlen der vergangenen drei Monate präsentierte, machte sich der Eindruck breit, dass Cupertino den äußeren Umständen als einer der Wenigen weitestgehend trotzen konnte. Es kam beim kalifornischen Techgiganten bis auf wenige Ausnahmen zu keinen nennenswerten Ausfällen in den vergangenen zwei Jahren. Auch die Aktie konnte vor allem seit Beginn der Pandemie enorm an Wert zulegen und liegt heute bei über 160 Euro.
Mit Spannung werden nun also die Zahlen für die Monate Januar, Februar und März erwartet. Beobachter gehen davon aus, dass Apple an vorangegangene Zahlen anknüpfen kann.
Anhaltende Chip-Krise sorgt für Einbußen
Die traditionelle Quartalskonferenz von Apple findet am 28. April statt. Im Anschluss an die Präsentation stellen sich CEO Tim Cook und andere hochrangige Manager den Fragen der Journalisten. Bereits jetzt tendieren die Einschätzungen sämtlicher Beobachter ganz klar dazu, dass Apple erneut auf sehr gute Ergebnisse zurückblicken kann.
Trotzdem sollen an dieser Stelle die Lieferengpässe gerade im Bereich der Halbleiter nicht unerwähnt bleiben, mit denen sich auch Apple in den vergangenen Monaten konfrontiert sieht. Am Beispiel des MacBook Pro wird deutlich, dass selbst fünf Monate nach der offiziellen Vorstellung immer noch Geduld gefragt ist. Auch der kürzlich präsentierte Mac Studio und das Studio Display hat Apple in bestimmten Konfigurationen in den nächsten Wochen nicht auf Lager. Immerhin: Das iPhone, Apples umsatzstärkstes Produkt im Sortiment, ist nach wie vor sehr gut verfügbar.
Bereits im vergangenen Quartal berichtete Apple über einen durch Lieferverzögerungen entstandenen Schaden von mehreren Milliarden Dollar. Viele Kunden entscheiden sich demnach für ein anderes Produkt, wenn Apple keine zeitnahe Lieferung garantieren kann. Dieses und viele andere Themen werden auch am 28. April wieder Gegenstand der Pressekonferenz sein (Beginn um 23 Uhr deutscher Zeit).
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