Apple stellt den Verkauf von günstigeren iPhones in Indien ein
In Indien zeichnet sich eine neue Verkaufsstrategie an, die Apple bei seinen iPhones fährt: Vier der günstigeren Geräte werden dort bald nicht mehr verkauft und verschwinden aus den Regalen.

Indien zählt zu den aufstrebenden Märkten für Unterhaltungselektronik und Kommunikationsgeräte. Jeder Hersteller von Smartphones versucht deshalb, alle Chancen in dem südasiatischen Land zu nutzen. Für viele Elektroartikel werden von der indischen Regierung hohe Zölle bei der Einfuhr verlangt, um so Firmen wie Apple, Samsung oder Huawei dazu zu bringen, direkt vor Ort zu produzieren.
Im Moment nimmt Apple bei der Zahl der verkauften iPhones in Indien im Vergleich zu den anderen Herstellern eher einen der hinteren Ränge für sich ein: Im letzten Jahr war nicht einmal ein Prozent aller verkauften Smartphones ein iPhone.
Auf dem indischen Markt hat Apple seine Strategie jetzt geändert. Wie The Economic Times erfahren haben will, haben indische Vertriebspartner von Apple den Einzelhandel darüber informiert, dass Apple in Indien die günstigeren iPhones aus dem Programm nehmen wird. Konkret handelt es sich um das iPhone 6, 6 Plus, 6s Plus und das iPhone SE. Das iPhone 6s wird damit zum indischen Einsteiger-iPhone. Der Preis für das günstigste lokal verfügbare iPhone steigt damit von umgerechnet 270 auf 380 Euro.
Ob die neue Strategie, niedrige Absatzzahlen mit einem höheren Verkaufspreis wett zu machen, aufgeht, wird sich zeigen.
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