Apple verklagt Elektronik-Recycler der mehr 100.000 Apple Geräte illegal verkauft haben soll

Werden bei Apple ältere Geräte in Zahlung gegen, so werden diese je nach Zustand entweder neu aufbereitet, oder eben in den Recycling gegeben. Dies tut Apple allerdings nicht selbst, sondern hält Verträge mit auf Elektronik spezialisierten Firmen, welche sich um den Recycling-Prozess kümmern, die Geräte jedoch nicht verkaufen dürfen. Nun verkauft Apple das kanadische Unternehme Geep, welches 103.845 iPhones, iPads und Apple Watches verkauft haben soll, statt diese zu recyceln.
Laut der Aussage von dem Unternehmen selbst, sollen drei Mitarbeiter des Unternehmens hierfür verantwortlich sein. Diese sollen die Geräte gestohlen und eigenmächtig in den Wiederverkauf gegeben haben. Der hiermit erzielte Gewinn wird auf rund 21 Millionen Euro beziffert.
Aufgefallen ist der Vorgang während eines Audits. Nach einem Abgleich der Seriennummern stellte sich heraus, dass ca. 18% der Geräte, welche Geep zum Recycling bekam, sich wieder in Netzen von Mobilfunkanbietern anmeldeten. Die tatsächliche Stückzahl der geklauten Hardware wird wohl noch höher liegen, da WLAN-Modelle von iPads und Apple Watches hiervon nicht erfasst werden.
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