Apple veröffentlicht iOS 12.4, macOS 10.14.6, watchOS 5.3 & tvOS 12.4
Apple hat gestern Abend die finalen Versionsupdates seiner aktuellen Betriebssysteme veröffentlicht: iOS 12.4, tvOS 12.4, watchOS 5.3 und macOS 10.14.6 stehen ab sofort für den Mac, das iPhone, iPad, die Apple Watch, das Apple TV und den iPod touch zum Download bereit.

Relativ kurz vor der Freigabe der nächsten Generation von Apple-Betriebssystemen im Herbst hat der iPhone-Hersteller gestern Abend die wahrscheinlich letzten Updates für die aktuellen Betriebssysteme zum Download freigegeben. iOS und tvOS liegen jeweils in der Version 12.4 vor. Für die Apple Watch gibt es watchOS 5.3 und für den Mac steht macOS Mojave 10.14.6 zur Verfügung.
Die größte Neuerung in iOS 12.4 sind wahrscheinlich die Features für Apples Kreditkarte, die Apple Card. Diese sind für die Kunden hierzulande allerdings noch nicht freigeschaltet, sondern können zum Start lediglich in den USA genutzt werden. Wann genau es in Europa soweit sein wird, ist noch nicht bekannt. Goldman Sachs, die Partner-Bank von Apple, hat allerdings schon signalisiert, dass die Apple Card auch außerhalb der Vereinigten Staaten eingeführt wird - es ist also nur noch eine Frage der Zeit.
Eine weitere Neuheit in iOS 12.4 ist das drahtlose Migrieren von Daten. Kauft man zum Beispiel ein neues iPhone, ist jetzt das Einspielen eines Back-ups über die iCloud nicht mehr notwendig. Stattdessen können die Daten bequem von einem auf das andere Gerät überspielt werden. Einzige Voraussetzung für diesen Vorgang ist lediglich, dass auf beiden iPhones iOS 12.4 installiert ist.
watchOS 5.3 bringt die Walkie-Talkie-Funktion auf die Apple-Smartwatch zurück. Apple hat das Feature vor wenigen Wochen deaktiviert, da über eine Sicherheitslücke Daten abgefangen werden konnten. Zudem können sich jetzt Besitzer einer Apple Watch Series 4 über die EKG-Funktion freuen, die der Konzern mit watchOS 5.3 in den beiden Ländern aktiviert.
Beim neuen macOS halten sich die Neuerungen in Grenzen - Apple beschränkt sich lediglich auf das Beheben von Fehlern und verbessert die Zuverlässigkeit bei der Dateifreigabe über das Netzprotokoll SMB.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

iPhone 20: Fertigungsstätten sind bereit für das Vollglas-Design
Die Produktionsanlagen für das zwanzigjährige Jubiläums-iPhone haben ihre Umbauarbeiten abgeschlossen. Das Gerät soll erstmals ein komplettes Glasgehäuse mit geschwungenen Kanten erhalten.

Meta fordert nahtloses Pairing für Ray-Ban-Brillen und Quest-Headsets
Meta fordert von Apple die Öffnung der nahtlosen Geräte-Kopplung für Ray-Ban-Brillen und Quest-Headsets. Ein an sich nutzerfreundlicher Wunsch, der seit neun Monaten in einem regulatorischen und technischen Tauziehen feststeckt.

Apple übernimmt SigScalr für bessere App-Fehlersuche
Mit dem Kauf von SigScalr gewinnt Apple ein Open-Source-Monitoring-Tool, das die Fehlersuche in komplexen Anwendungen beschleunigen soll. Branchensprecher erwarten eine langfristige Eingliederung in die Entwicklungsumgebung Xcode.

Epic Games blockiert Apples Versuch, App Store-Prozess zu verzögern
Apple beantragt eine Aussetzung des laufenden Gerichtsverfahrens zur Klärung der Provisionen für externe Käufe. Epic Games widerspricht vehement und bezeichnet dies als dritten Verzögerungsversuch des Tech-Konzerns.

Apple Pencil 2027: Neue Modelle wegen EU-Batterieregelung
Apple bereitet Überarbeitungen für beide aktuellen Apple-Pencil-Modelle vor. Der Impuls dafür kommt primär aus dem europäischen Rechtsraum und betrifft kommende Auflagen zu austauschbaren Batterien.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.