Apple zahlt Einigung in Höhe von 50 Millionen Dollar wegen defekten "Butterfly"-Tastaturen
Mit den 2015 eingeführten "Butterfly"-Tastaturen hat sich Apple einiges an Ärger eingehandelt. In den USA hat sich der Konzern nun für die Beilegung einer Sammelklage mit den Klägern geeinigt. Der Preis: 50 Millionen Dollar.

Viele von euch können sich sicher noch an das Martyrium mit Apples "Butterfly"-Tastaturen erinnern oder waren vielleicht sogar selber betroffen. Mit dem MacBook aus 2015 hat Apple die neue Tastatur mit dem Schmetterlingsmechanismus eingeführt. Auch die 2016er MacBook Pro wurden mit der Tastatur ausgestattet.
Während anfangs der Großteil der Kunden voller Lob für die neue Tastatur waren, hat sich das nach einigen Monaten der Nutzung geändert. Gelangten beispielsweise Krümel, Staub oder andere Partikel ins Innere, führte das oft dazu, dass sich die Tasten verklemmten. In anderen Fällen kam es auch zu doppelten Anschlägen.
Rechtsstreit wurde beendet
Das führte nicht nur dazu, dass der iPhone-Hersteller 2018 ein Reparaturprogramm ins Leben rief: In den USA schlossen sich mehrere verärgerte Kunden zusammen und starteten eine Sammelklage. Viele Käufer, deren Tastatur von Apple im Rahmen des Serviceprogramms getauscht wurde, monierten nämlich, dass die defekte durch eine neue "Butterfly"-Tastatur ersetzt wurde, sodass die Probleme ein paar Monate nach dem Tausch wieder auftraten.
Jetzt, vier Jahre später, hat der Rechtsstreit nun ein Ende genommen. Apple hat am Montag bei einem Bundesgericht in San Jose einem Vergleich zugestimmt (via Reuters). Dieser muss noch von einem Richter abgesegnet werden, bevor er Rechtsgültigkeit erlangt.
Vergleich gilt nicht überall
Der Vergleich gilt jedoch nur in den USA und dort auch nur in sieben Bundesstaaten. Kunden, die zwischen 2015 und 2019 ein MacBook, MacBook Air oder eines der betroffenen MacBook Pro-Modelle in Kalifornien, Florida, Illinois, Michigan, New Jersey, New York und Washington gekauft haben, werden nun mit einer Gesamtsumme von 50 Millionen US-Dollar entschädigt.
Kunden in anderen Ländern, deren MacBooks mit den Problemen der "Butterfly"-Tastaturen zu kämpfen haben, gehen leer aus.
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