Apples Produktoffensive: Neue iPads & MacBook Pro noch 2019, günstigerer HomePod 2020
Neben drei neuen iPhones wird Apple in diesem Jahr noch weitere Hardware auf den Markt bringen. Wie Bloomberg berichtet, folgen den 2019er-iPhones aktualisierte iPad Pro, ein neues Einsteiger-iPad, das 16 Zoll große MacBook Pro, der bereits vorgestellte Mac Pro und im nächsten Jahr eine neue Variante des HomePod.

Nur noch wenige Wochen trennen uns von der diesjährigen iPhone-Keynote im September, auf der Apple drei neue iPhones vorstellen wird. Das iPhone 11 sowie dessen Max-Variante werden über drei, der Nachfolger des iPhone XR über zwei Kameralinsen verfügen. Gerüchten zufolge könnte Apple erstmals ein iPhone den Zusatz "Pro" im Namen verpassen.
Doch in diesem Jahr ist nach der Präsentation der neuen iPhones noch nicht Schluss mit neuer Hardware. Über einen Mitarbeiter bei Apple, der nicht namentlich genannt werden möchte, ist man bei Bloomberg an weitere Pläne des Konzerns gelangt.
iPad Pro mit schnellerer CPU & neues Einsteiger-iPad
Apple will aller Voraussicht nach 2019 noch diverse iPad-Modelle aktualisieren. So wird es neue Pro-Geräte geben, die zwar vom Design her gleich sein sollen, aber über den neuen A13-Chip und neue Kameras verfügen werden. Die Größen des Displays mit 11 und 12,9 Zoll würden sich allerdings nicht ändern.
Darüber hinaus plant Apple angeblich ein neues Einsteiger-iPad, das wieder vergünstigt an Schulen und Universitäten verkauft werden soll. Das Tablet misst 10,2 Zoll und wird das aktuelle 9,7 Zoll große Gerät ablösen. Auch hier soll der A10-Chip aktualisiert werden und es wird bessere Kameras geben.
16 Zoll MacBook Pro & neuer Mac Pro
Für diesen Herbst hat Cupertino bereits im Juni zur WWDC 2019 einen neuen Mac Pro angekündigt. Dieser lässt sich mit bis zu 28 Prozessorkernen und 1,5 TB Arbeitsspeicher konfigurieren und kommt zusammen mit dem passenden 32 Zoll großen XDR Pro-Display auf den Markt. Im Vorfeld sorgte der Ständer des Monitors angesichts der knapp 1000 Dollar Anschaffungskosten für viele abfällige Bemerkungen.
Wie der Informant gegenüber Bloomberg mitteilte, wird Apple in diesem Jahr tatsächlich ein 16 Zoll großes MacBook Pro einführen. Die Gesamtgröße des mobilen Computers bleibt dabei gleich, da die Ränder des Displays sehr schmal sein sollen. Insgesamt ist das neue MacBook Pro nicht größer als sein 15-Zoll-Pendant.
Sowohl das MacBook Pro als auch der Mac Pro richten sich vornehmlich an professionelle Anwender, was nicht nur der Name der Geräte andeutet, sondern auch der Preis. Während es zum MacBook Pro noch keine Einschätzung zum Preis gibt, wird der Mac Pro in der Basiskonfiguration nicht unter 5999 Dollar erhältlich sein.
Kleinerer und günstigerer HomePod in 2020 & neue AirPods
Die Absatzzahlen des HomePod sind für Apple kein Grund zur Freude. Im Vergleich zu den Smartspeakern der Konkurrenz liegt der Apple-Lautsprecher quasi wie Blei in den Regalen. Das liegt vor allem daran, dass Amazon und Co auch kleinere Varianten ihrer Geräte anbieten: Neben dem Echo gibt es zum Beispiel den günstigeren Echo Dot mit weniger Ausstattung, dafür aber zu einem günstigeren Preis.
Auf diesen Zug möchte Apple aufspringen. Wie Bloomberg berichtet, wird Apple im nächsten Jahr eine kleinere Version des HomePod anbieten. Der neue Smartspeaker soll mit nur zwei statt der sieben Lautsprecher des aktuellen Modells ausgestattet werden und den bisherigen Preis deutlich unterbieten.
Zu guter Letzt spricht der Informant gegenüber Bloomberg noch von neuen AirPods. Diese sollen ebenfalls 2020 vorgestellt werden und wasserdicht sein. Zum weiteren Funktionsumfang gehört neben der bereits mit den aktuellen Modellen eingeführten Siri-Unterstützung eine Geräuschunterdrückung.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips
Apples erstes MacBook mit Touchscreen setzt auf bewährte M5-Pro- und M5-Max-Chips statt auf die noch unveröffentlichte M6-Generation. OLED-Bildschirm, Touch-Steuerung und Dynamic Island sollen das Gerät zu einem neuen Flaggschiff machen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten
Apple bricht mit seiner seit 2020 bestehenden Chip-Strategie und setzt bei der M6-Generation auf eine vereinfachte Produktlinie, während der Fokus bereits auf der KI-optimierten M7-Reihe liegt.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple Pencil Pro und USB-C-Modell: wieder günstiger
Amazon senkt die Preise für beide Apple-Pencil-Modelle — der Pro-Stift liegt stabil unter der UVP, das USB-C-Modell sinkt weiter.

tvOS 27 Beta: Apple Intelligence und neuer N1-Chip für HomePod und Apple TV
Code-Analysen der ersten tvOS 27 Beta zeigen, dass Apple KI-Funktionen für Smart-Speaker und TV-Boxen vorbereitet hat. Zudem deutet der Programmcode auf eine neue Hardware-Generation mit eigenem N1-Chip hin.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.