ARM-Macs: Leaker nennt vermeintliche Preise für MacBook Air & MacBook Pro mit ARM-Prozessor
In den nächsten zwei Jahren will Apple alle Mac-Modelle auf ARM-Prozessoren umstellen. Die daraus resultierende Preisersparnis will Apple direkt an seine Kunden weitergeben. Ein Leaker will nun erfahren haben, was die ersten MacBooks mit ARM-Prozessor kosten sollen.

Schon bald wird der erste Mac mit einem von Apple selber entwickelten ARM-Prozessor auf den Markt kommen. Das Ende der Partnerschaft mit Intel hat sich schon lange angedeutet. Im Rahmen der Eröffnungs-Keynote der WWDC 2020 hat Apple Nägel mit Köpfen gemacht und das Aus der Geschäftsbeziehungen für Lieferungen von Prozessoren verkündet.
Da die neuen ARM-Chips für den Mac auf dem A-Prozessor basieren und somit keine entsprechenden Gebühren mehr an Intel bezahlt werden müssen, hat Tim Cook zur WWDC 2020 bereits angekündigt, dass der ARM-Mac deutlich günstiger sein wird. Die günstigeren Prozessorpreise will der Konzern in die Endpreise der Macs einfließen lassen.
ARM MacBook Air ab 799 Dollar?
Der Leaker Komiya will nun die Preise zweier MacBooks in Erfahrung gebracht haben. Eine konkrete Quelle nennt er dabei nicht. Auf seinem Twitter-Account schreibt Komiya folgendes:
"ARM MacBook $799~, MacBook Pro 13” $1099~ (*idk about the exact price)"
Das "MacBook", wobei es sich wohl um das MacBook Air handelt, soll in den USA ab 799 Dollar verkauft werden. Das 13 Zoll MacBook Pro mit ARM-Chip würde angeblich für 1.099 Dollar über den Ladentisch gehen. In beiden Fällen beträgt die Ersparnis im Vergleich zum aktuellen Verkaufspreis der Intel-Modelle glatte 200 Dollar.
Ob die Preissenkung tatsächlich in dem von Komiya prognostizierten Maß ausfällt, ist fraglich. Wir halten hier die Messlatte für etwas zu hoch angesetzt. Der erste ARM-Mac soll laut Tim Cook noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Spätestens dann wissen wir mehr.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips
Apples erstes MacBook mit Touchscreen setzt auf bewährte M5-Pro- und M5-Max-Chips statt auf die noch unveröffentlichte M6-Generation. OLED-Bildschirm, Touch-Steuerung und Dynamic Island sollen das Gerät zu einem neuen Flaggschiff machen.

Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten
Apple bricht mit seiner seit 2020 bestehenden Chip-Strategie und setzt bei der M6-Generation auf eine vereinfachte Produktlinie, während der Fokus bereits auf der KI-optimierten M7-Reihe liegt.

MacBook Pro 14 Zoll mit M5 Pro und M5 Max bei Amazon im Angebot
Amazon senkt die Preise für zwei hochkonfigurierte 14-Zoll-Modelle deutlich. Beide Varianten bieten ab Werk zwei Terabyte SSD und sparen zwischen 710 und 870 Euro gegenüber der offiziellen Apple-Empfehlung.

Amazon reduziert MacBook Pro mit M5 Pro und 2 TB SSD um 710 Euro
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro, 24 GB RAM und 2 TB SSD gibt es bei Amazon für 2.489 Euro statt 3.199 Euro. Profis sparen so 710 Euro bei einer der stärksten mobilen Workstations und bekommen das Gerät zum bisher niedrigesten Preis

Omdia datiert Apples OLED-MacBook Pro auf September 2026
Ein Marktbericht von Omdia Research verlegt den Release des nächsten MacBook Pro mit hybrider OLED-Technologie deutlich nach vorne — auf das dritte Quartal 2026. Samsung Display liefert die Panels ab Juli, während Analysten Touchscreen und M6-Chip in den Gerüchten halten.

Samsung liefert OLED-Panels für MacBook Pro: Massenfertigung steht bereit
Samsung hat die Produktion seiner OLED-Displays für das kommende MacBook Pro stabilisiert. Die Ausbeute liegt bei über 90 Prozent, was den Start der Massenfertigung ermöglicht. Apple könnte damit im Herbst 2026 oder Frühjahr 2027 sein erstes MacBook Pro mit selbstleuchtenden Panels vorstellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.