Aus Datenschutzgründen: Apple wird Look Around für Maps nicht in Deutschland freischalten
Mit Look Around erhält Apples Kartendienst Maps für iOS 13 und iPadOS ein ähnliches Feature, wie wir es bereits von Google mit StreetView kennen. Noch bevor der Dienst offiziell gestartet ist, erteilt Apple den Nutzern hierzulande eine Absage - aus Datenschutzgründen.

In der aktuellen Beta von iOS 13 und auch in der Vorabversion von iPadOS findet man in der Karten-App Maps eine Funktion, mit der man ganze Städte virtuell durchstreifen kann. Apple nennt das neue Feature Look Around: Ähnlich wie bei Googles StreetView erlaubt es Look Around, in die Szenerie hineinzuzoomen und sich eine 3D-Ansicht von Ortschaften und Straßen zu verschaffen.
In Deutschland wird man Look Around zwar nutzen können, aber lediglich für Städte und Gelände im Ausland. Die 3D-Ansicht von deutschen Häusern oder Straßen wird Apple nicht in das System von Maps einpflegen. Der iPhone-Hersteller schickt in der Zeit zwischen Juli und September dieses Jahres seine Kamerafahrzeuge auch über deutsche Straßen, die erfassten Bilder dienen laut Apple aber lediglich für den internen Gebrauch, also beispielsweise um das bereits vorhandene Kartenmaterial zu verbessern. Das gab Apple zumindest gegenüber der Bremer Datenschutzaufsichtsbehörde an.
Aller Voraussicht nach möchte sich Apple damit vor möglichen Datenschutzbeschwerden schützen. Diese würde der Konzern für jeden eingehenden Fall umsetzen, die Zahl der "Beschwerden" aus Deutschland könnte aber eine ziemlich hohe Anzahl erreichen. Zuletzt hatte Google gemeldet, dass für StreetView mehr als 200000 Anträge auf Wahrung der Persönlichkeitsrechte bearbeitet wurden, woraufhin der Dienst dann für Deutschland eingestellt werden musste.
Die aktuellen Betaversionen von iOS 13 und iPadOS verfügen im Moment über erste 3D-Ansichten aus San Francisco. Apple hat angekündigt, bis zum Release der fertigen Versionen der beiden Betriebssysteme die Zahl der Look Arounds für die Vereinigten Staaten noch deutlich zu erhöhen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

iPhone 18 wird vermutlich erst nächstes Jahr erscheinen
Der iPhone 18-Start wird vermutlich in zwei Wellen erfolgen. Pegatron bestätigt die Verschiebung des Standardmodells auf Frühjahr 2027.

iPhone Ultra: Diese Bezeichnung hat sich auch bei Apple festgesetzt
Mark Gurman bestätigt, dass Apple das faltbares iPhone Ultra intern so nennt. Ob der Arbeitstitel auf dem fertigen Gerät steht, bleibt abzuwarten.

iPhone 18 Pro -Hauptkamera kommt mit mechanisch variabler Blende
Apple erweitert die iPhone 18 Pro Blende und rüstet die Telelinse auf. Der Hardware-Sprung gilt als der größte seit Jahren.

iPhone 18 Pro Preis steigt um 300 Dollar
Der iPhone 18 Pro Preis wird laut TrendForce um 200 bis 300 Dollar steigen. Speicherchip-Engpässe treiben die Materialkosten um bis zu 40 Prozent.

Kommt das iPhone 20 Pro mit Glas-Design doch noch?
Mark Gurman bestätigt das glaslastige Redesign für das iPhone 20 Pro 2027. Die Stornierungsgerüchte von Jefferies entpuppen sich als Missverständnis.

Apple September Event 2026 zeigt acht neue Produkte
Beim Apple September Event 2026 erwartet Mark Gurman acht Produktvorstellungen. Das faltbare iPhone Ultra steht im Mittelpunkt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.