Bericht: Apple forscht in eigener Fabrik in Taiwan an besseren Displays
Das Thema OLED-Display kursierte in den letzten Wochen öfters in der Apple-Gerücheküche und wie es aussieht, wird Apple in den nächsten 2 bis 3 Jahren noch auf herkömmliche LCD-Displays setzen und dann danach auf OLED umsteigen. Bis dahin will Apple aber die Schwächen der OLED-Technologie lösen oder zumindest abmildern. Das Hauptproblem der Displays mit organischen Leuchtdioden besteht in der vergleichsweise geringen Lebensdauer, sodass neben einer Farbverschiebung auch Einbrenneffekte entstehen können, wenn Logos etc. lange Zeit an der selben Stelle auf dem Display angezeigt werden.
Laut einem aktuellen Bericht der Wirtschaftszeitung Bloomberg hat Apple in Taiwan in diesem Jahr eine eigene kleine und „geheime“ Displayproduktionsanlage aufgebaut, in der das Unternehmen am einer Verbesserung der derzeitigen Display-Technologie arbeite. Die Rede ist dabei speziell von Flüssigkristallbildschirmen (LCD) und nicht von OLEDs. Im nächsten Satz ist aber auch die Rede davon, dass Apple an einem Umstieg auf OLED-Displays interessiert sei, sodass sich die Frage stellt, mit was genau Apple dort beschäftigt ist. Die Rezeption und die auf dem Gelände angetroffenen Mitarbeiter wollten keine Aussage machen, woran in der Fabrik gearbeitet wird.
Das Gebäude der Fabrik hat früher dem Halbleiterhersteller Qualcomm gehört und jetzt arbeiten dort für Apple etwa 50 Ingenieure sowie weitere Mitarbeiter, so Bloomberg weiter. Angeheuert hat Apple die Angestellten der Fabrik zum Teil bei lokalen Display-Produzenten wie AU Optronics.und dem schon erwähnten Halbleiterhersteller Qualcomm. Es wird angenommen, dass Apple mit den Forschungsarbeiten auch unabhängiger von seinen Zulieferern werden will.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Technik News.

iPhone 18 Pro erhält A20 Pro und variable Kamera-Blende
Das iPhone 18 Pro kommt im September mit einem 2-nm A20 Pro-Chip, variabler Kamera-Blende und einem deutlich größeren Akku im Pro Max-Modell.

MacBook Ultra Release-Termin im Oktober 2026 möglich
MacBook Ultra Release-Termin: Apple plant Oktober 2026. Doch eine Speicherchip-Krise könnte den Marktstart nach 2027 verschieben.

iPhone 20 Pro bekommt größere Bildschirme und randloses Design
Apple plant für das kommende iPhone 20 größere Bildschirme bei den Pro-Modellen. Laut Leaker Digital Chat Station messen diese künftig 6,4 und 7 Zoll, begleitet von einem neuen randlosen Design.

Apple bringt das MacBook-Ultra-Design auch in die Mittelklasse
Apple plant, innerhalb von zwei Jahren die gesamte MacBook-Pro-Linie auf ein neues, dünneres Gehäuse zu bringen. Bereits 2027 erhält das günstigere 14-Zoll-Modell das identische Design wie das High-End-Gerät.

MacBooks 2027: Exklusiv Samsung OLED, entfernte Notch und M5-Chips
Apple ändert das Erscheinungsbild der MacBook-Pro-Linie erstmals seit 2021 grundlegend. Das neue Modell setzt auf OLED-Displays von Samsung, entfernt die Notch und verzögert den Marktstart wegen Speicherengpässen auf Anfang 2027.

iPhone 20: Apple plant radikales Design-Update zum Jubiläum
Zum zwanzigsten Geburtstag des iPhones soll Apple das Design grundlegend überarbeiten. Das neue Modell soll ein durchgehendes Glasgehäuse erhalten und die Bedienung durch haptische Tasten revolutionieren.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.