Bloomberg: Apple arbeitet an neuem 3D-Laser für Augmented Reality
Die Technikkomponente mit dem neuen 3D-Laser wird auf der Rückseite des Smartphones verbaut. An der Face ID-Einheit auf der Vorderseite mit der bekannten TrueDepth-Kamera samt VSEL-Laser und den 30.000 Lichtpunkten soll sich nichts ändern. Somit wird es in Zukunft möglich sein das iPhone auch mit der rückseitigen Kamera zu entsperren.
Der Hauptgrund für die Arbeiten am neuen Laser-System dienen jedoch nicht der Bequemlichkeit: Apple hat festgestellt, dass die im iPhone X verbaute Technik nicht genau genug arbeitet. Mit dem angestrebten Laser kann die exakte Entfernung zwischen dem iPhone und einem Objekt gemessen werden, indem das Smartphone die Zeit misst die der Laserstrahl vom Aussenden bis zur Rückkehr zum Gerät benötigt. Mit einem ähnlichen System wird auch regelmäßig die Entfernung zwischen der Erde und dem Mond gemessen.
Verwendet Apple in Zukunft einen Laser statt des Punkteprojektors im iPhone X ermöglicht die neue Technik ein viel intensiveres Augmented Reality-Erlebnis als es mit bisherigen Geräten der Fall ist. Das von Apple für Programmierer zur Verfügung gestellte ARKit erlaubt zwar die Entwicklung von ansehnlichen AR-Apps, mit der Erkennung von vertikalen Flächen wie Wänden, Türen oder Fenster hat die Software aber Probleme - es fehlt die genaue Tiefenmessung.
Tim Cook sagt Augmented Reality eine große Zukunft voraus. In einem Interview bei Good Morning Ameriva sagte er, „Augmented Reality hat bereits die Art verändert wie Menschen spielen, arbeiten, sich verbinden und lernen. AR wird die Art und Weise wie wir Technologie verwenden für immer verändern“.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Apple aktualisiert Support-Anleitungen für gestohlene iPhones
Apple hat seine offiziellen Anleitungen für den Fall eines Diebstahls überarbeitet. Besonders die Warnung vor Kontaktinfos auf dem Sperrbildschirm und neue Hinweise zum Verlustmodus sind relevant für Betroffene.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.