BlueMail: Apple blockiert Update mit KI-Funktionalität
Weil "BlueMail" in der neuesten Version Unterstützung für ChatGPT erhält, blockierte Apple das Update und verweist dabei auf für Kinder potenziell schädliche Inhalte.

Die Meinungen zu ChatGPT gehen weit auseinander. Während die ersten Staaten bereits signalisierten, die künstliche Intelligenz vollumfänglich in ihren Alltag integrieren zu wollen, hält sich die EU bislang noch vorsichtig bedeckt. Zu groß sei die Gefahr, ChatGPT für systematische Fehlinformationen zu missbrauchen.
Künstliche Intelligenz ist auch der Auslöser der aktuellen Fehde zwischen Apple und den Entwicklern der App "BlueMail". Berichten zufolge soll die jüngste Aktualisierung der Anwendung keinen Zugang zum App Store von Apple erhalten. Grund sei demnach die Unterstützung für ChatGPT und die dadurch bestehende Gefahr, für Kinder unangemessene Inhalte zu produzieren.
Wie das Wall Street Journal berichtet sei Apple zu einer Freigabe erst bereit, wenn die Entwickler eine Altersbeschränkung (17 Jahre und älter) für die Anwendung hinterlegen oder einen Inhaltsfilter integrieren. Aktuell erfolgt die Freigabe für Kinder ab vier Jahren.
Erst kürzlich veröffentlichte Microsoft eine neue Version von Bing. Die überarbeitete Suchmaschine erhielt ebenfalls Unterstützung für künstliche Intelligenz in Form von ChatGPT und wurde vom Apple Review Team gleichermaßen erst für Nutzer ab 17 Jahren freigegeben. Dagegen ist die App im Google Play Store auch für jüngere Nutzer geeignet, was darauf schließen lässt, dass Apple die steigende Popularität künstlicher Intelligenzen zumindest kritisch im Auge behält.
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