Das Ende des iMac Pro - Apple stell die Produktion ein
Als Apple das Gerät im Jahr 2017 auf den Markt brachte, durften sich die Kunden auf einen extrem leistungsstarken Rechner freuen. Nicht ganz vier Jahre später ist der Hype abgeflacht und der iMac Pro folgt dem HomePod ins Apple Museum.

Die Anfänge des iMac Pros begannen vielversprechend. Als Porsche unter den Computern vorgestellt, wusste das Gerät stets mit seinem Können zu überzeugen. Der starke Xeon-Prozessor, der den bis dato sonst üblichen Intel-Prozessor aus dem Gehäuse verdrängen konnte, sorgte für mächtig Kraft. Das gut durchdachte Kühlsystem sorgte dennoch für ein ruhiges Arbeiten auf allen Ebenen. Der Preis für diesen Luxus stellte sich jedoch als Manko dar. Die Kosten, die je nach Ausstattungsvariante bis zu 16 000 Euro betrugen, grenzte den Kreis der potenziellen Käufer mächtig ein. Der Computer wusste dennoch mit seiner Verarbeitung und seinen technischen Möglichkeiten zu gefallen.
Produktionsstopp im vierten Jahr
Bei der Taktik, die sich hinter der Einführung des iMac Pro im Jahr 2017 verbarg, lies sich Apple zu keiner Zeit in die Karten schauen. Da bereits zur Vorstellung des High-End-Gerätes ein komplett neuer Mac Pro angekündigt wurde, erhärtete sich schnell der Verdacht, dass das iMac Pro nur als Platzhalter dienen sollte. Der iMac Pro blieb in seinem vierjährigen Bestehen unverändert, was der Platzhaltertheorie weitere Argumente liefert. In der Zwischenzeit wurden andere Produkte weiterentwickelt.
Mittlerweile steht beispielsweise das MacBook Air dem iMac Pro hinsichtlich der Leistungswerte in nichts mehr nach. Der Trend geht unverändert in Richtung kompakter Geräte, welche die Mobilität des Nutzers nicht zu sehr einschränken. Die Ankündigung des Produktionsstopps vor ca. zwei Wochen war daher für Insider auch eher wenig überraschend.
Das endgültige Aus lässt nicht lange auf sich warten
Von der Ankündigung, die Restbestände zu verkaufen, ist heute nichts mehr übrig. Etwas überraschend steht nun doch das endgültige Aus des einst als „leistungsstärkster Mac aller Zeiten“ vorgestellten Rechners fest. Über den Apple Shop sind die Geräte bereits jetzt nicht mehr verfügbar. Trotz seiner kurzen Zeit auf dem Markt, hat sich der iMac Pro definitiv einen Platz im firmeneigenen Museum gesichert.
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