Datenschutz-Grundverordnung: Auch WhatsApp bietet Download der Nutzerdaten an
Immer mehr Unternehmen bereiten sich auf die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor und geben ihren Nutzern Tools zur Verwaltung der Kundendaten an die Hand. Jetzt lassen sich auch beim beliebten Messenger WhatsApp persönliche Daten einsehen und herunterladen.

Ab morgen müssen alle Firmen die Geschäfte in Europa machen alle Richtlinien der aktuellen Datenschutz-Grundverordnung umsetzen. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Geldstrafen, als Unternehmen das Handel in Europa betreibt wird man also alles dafür tun das Regelwerk zu befolgen. Apple hat bereits gestern seine überarbeitete Webseite zur Privatsphäre und zum Datenschutz online gestellt. Mit wenigen Klicks kann man alle Informationen die zu seiner Apple ID gespeichert sind abrufen.
Ab sofort ist das auch für den Messenger WhatsApp möglich: In der iOS- und Android-App kann man sich über die Menüpunkte „Einstellungen“, „Account“ und „Account Informationen anfordern“ einen Bericht über alle gespeicherten Nutzerdaten, beispielsweise zu den verwendeten Profilbildern oder Gruppennamen zusenden lassen. Allerdings ist es laut WhatsApp nicht möglich Daten über Chatinhalte oder versendete bzw. erhaltene Medien zu erhalten. Dies ist der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschuldet die es sogar dem App-Entwickler unmöglich macht diese Daten einzusehen.
Bei WhatsApp benötigt man zur Bearbeitung eurer Anfrage bis zu drei Tage.
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