Diagnose-Port: Apple-Patente drehen sich um Zusatzgeräte für die Apple Watch
Als die Apple Watch vor etwa einem Jahr erschien, stellten sich viele Nutzer die Frage, ob der an der Seite eingebaute Diagnose-Port auch zum Laden der Smartwatch oder zum Anschließen von Zusatzgeräten eignet. Das wirft natürlich auch gleich die Frage auf, ob Apple und Dritthersteller derartiges Zubehör anbieten werden.
Schon kurz nach dem Marktstart der Apple Watch wurde dann bekannt, dass sich der Anschluss tatsächlich zum Laden des eingebauten Akkus eignet und der Vorgang geht sogar schneller voran statten, da die drahtlose Energieübertragung nicht mehr der limitierende Faktor ist. Somit sind Armbänder mit einem eingebauten Akku möglich, die beispielsweise in Form des Reserve Strap bis zu 30 zusätzliche Stunden Betriebszeit erlauben.
Nun sind neue Apple-Patente erschienen, die modulare Zusatzgeräte für die Apple Watch beschreiben, die über den Diagnose-Port angeschlossen werden. Neben Zusatzakkus und Kameras ist da auch die Rede von einem GPS-Empfänger oder weiteren Sensoren, welche die bestehenden Sensoren der Smartwatch ergänzen. So sind Sensoren für die Hautfeuchte, den Blutdruck und andere Blutwerte denkbar.
Es wird dabei vorgeschlagen, dass sich die Zusatzgeräte untereinander koppeln und dann zusammen an die Apple Watch anschließen lassen. Damit könnte die Funktionspalette der Apple Watch fast beliebig erweitert werden, ohne etwas an der eigentlichen Smartwatch zu ändern.
Wie bei jedem Apple-Patent muss natürlich auch hier gesagt werden, dass die Realisierung nicht sicher ist und der Zeitraum erst recht unklar ist. Für dieses Jahr wird aber die zweite Generation der Apple Watch erwartet und möglicherweise wird Apple in dem Zusammenhang auch die neuen Zusatzgeräte vorstellen.
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