Die Wiederbelebung des MacBook – diesmal ohne Kompromisse?
Apple möchte wieder ein MacBook ohne Namenszusatz auf den Markt bringen. Im Vergleich zum letzten Versuch vor mehr als zehn Jahren soll das neue MacBook mit A18 Pro Chip alles richtig machen.

Foto-Credits: AppTicker
Wer ein einfaches MacBook ohne den starken M-Prozessor für einfache Aufgaben kaufen möchte, darf sich auf die nächsten Monate freuen. Geht es nach Bloombergs Mark Gurman, lässt sich Apple bis zum März mit der Markteinführung Zeit. Das schreibt er in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter. Andere Quellen wie zum Beispiel der Analyst Jeff Pu nennen ebenfalls den März für den Verkaufsstart.
Doch was genau kommt da auf uns zu? Ein abgespecktes MacBook für Basis-Nutzer? Wird der günstige Preis von etwa 599 bis 699 Dollar vielleicht durch einen schwächeren Akku oder eine schlecht verarbeitete Tastatur möglich gemacht?
Das letzte MacBook hatte einige Mängel
Spannen wir den Bogen zurück in das Jahr 2015, als Apple zum letzten Mal ein MacBook ohne Namenszusatz veröffentlichte. Das Notebook verfügte über ein elf Zoll großes Display, einen Intel Core M Prozessor, bis zu 16 GB RAM, eine 480p-Kamera und die berüchtigte Butterfly-Tastatur. Nach dreimaliger Modellpflege wurde das MacBook (Retina) dann 2019 endgültig eingestellt.
Auch wenn Apple im Lauf der Folgejahre besseren Arbeitsspeicher und höher getaktete Prozessoren verbaute, brach das MacBook im Alltag keine Rekorde. Es war eher das Gegenteil der Fall. Die Akkulaufzeit wurde durch den ineffizienten Prozessor nach unten gedrückt, es gab nur einen einzigen USB-Anschluss, über den man das Gerät auch laden musste und die Tastatur glänzte nicht gerade mit Ausfallsicherheit.
Fauxpass aus 2015 soll sich nicht wiederholen
Wenn man alles, was bisher zum neuen MacBook bekannt geworden ist, zusammenrechnet, wird Apple mit seinem neuen Einsteiger-Notebook einiges besser machen. Fangen wir bei der CPU an. Vermutlich kommt der A18 Pro aus dem iPhone zum Einsatz, der für den Otto Normalverbraucher im Alltag eine mehr als ausreichende Performance liefert. Sogar „Apple Intelligence“ ist damit möglich, denn es sollen mindestens 8 GB RAM an Bord sein.
Weiter geht es mit dem Display, das 12,9 Zoll messen soll und qualitativ in der Liga des MacBook Air mitspielen könnte. Dank des A18 Pro Chip dürfte der Akku deutlich länger durchhalten, es könnte neben zwei USB-C-Buchsen ein MagSafe-Port verbaut werden und seit dem Aus der Butterfly-Tastaturen rechnen wir auch in diesem Punkt mit einer Verbesserung.
A18 Pro MacBook in sechs Farben?
Mark Gurman schreibt in seinem Newsletter von einer bunten Farbpalette, mit der Apple in den letzten Monaten angeblich experimentiert hat. Das MacBook mit A18 Pro Chip könnte seinen Quellen zufolge in den folgenden Farben erscheinen:
- Blau
- Pink
- Hellgrün
- Hellgelb
- Silber
- Dunkelgrau
Ob die sechs genannten Farben zur Einführung im März dann tatsächlich alle bestellt werden können, ist im Moment noch unklar. Laut Gurman will Apple das neue MacBook ohne Namenszusatz während eines Live-Events und nicht als stille Pressemitteilung vorstellen.
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