Erster handfester Hinweis zum "Apple Silicon"-iMac aufgetaucht
Apple könnte schon bald den nächsten Mac mit dem selber entwickelten M-Chip auf den Markt bringen. Ein Entwickler ist beim Arbeiten mit Xcode nach einem Absturz der Software im Crash Reporter über einen Eintrag zu einem ARM-iMac gestolpert und hat seinen Fund veröffentlicht.

Mit dem M1-Chip ist Apple ein großer Wurf gelungen. Schon die erste Generation des neuen Prozessors übertrifft die Leitung fast aller Intel-Macs - und das zu einem vergleichsweise schmalen Preis. Bis jetzt verfügen das 13 Zoll MacBook Pro, der Mac mini und das MacBook Air über den Chip auf Basis von "Apple Silicon".
Den drei Computern könnte schon bald ein vierter folgen. Die Rede ist vom iMac und von einer Fehlermeldung, die der Entwickler Dennis Oberhoff in Xcode entdeckt hat. Der Crash Reporter hat eine Meldung erzeugt, die folgende Daten enthielt:
- Device: iMac
- Code Type: ARM-64 (Native)
- macOS 11.2.1
Warum Oberhoff diese Meldung ausgegeben wurde, ist nicht bekannt. Dass Apple den Crash Reporter auf diese Art und Weise mit Daten angereichert hat, lässt darauf schließen, dass man in Cupertino hinter den Kulissen an einem iMac mit M-Chip arbeitet und es mindestens schon einen Prototypen gibt.
Ob dabei ein M1-Prozessor oder eine verbesserte Variante des Apple-Prozessors zum Einsatz kommt, ist ungewiss. Es kann durchaus sein, dass Apple die nächste Welle der "Apple Silicon"-Macs mit einem aufgebohrten M1 oder sogar schon dem M2 ausliefert. Viel Zeit dürfte allerdings nicht mehr vergehen, bis der erste iMac mit M-Prozessor vorgestellt wird.

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