Erstes MacBook Pro mit Touch Bar und weitere Macs bald als "Vintage" eingestuft
Wie aus einem internen Memo hervorgeht, werden zum Ende des Monats Juli das erste MacBook Pro mit Touch Bar und viele weitere Macs auf die Vintage-Liste gesetzt.

Mit jedem neuen Major-Release verabschieden sich ältere Geräte von der Liste der unterstützten Geräte. Das kommende Mac-Betriebssystem macOS Ventura grenzt dabei eine ganze Reihe älterer Rechner und Notebooks aus. Unter anderem wird der Mac Pro aus dem Jahr 2013 ab Herbst nicht mehr unterstützt. Der Verkauf des einstigen Hochleistungsrechners wurde bereits Ende 2019 eingestellt.
Daneben werden auch die ersten MacBook Pro-Modelle, die mit einer Touch Bar ausgestattet wurden, von der Liste mit den kompatiblen Geräten gestrichen - genauso wie das MacBook Air und der Mac mini aus dem Jahr 2017 und früher.
Die MacBook Pros erfahren dabei nicht mehr nur keine Unterstützung für macOS Ventura, sondern werden einem internen Memo, das MacRumors vorliegt, dazu noch Ende des Monats auf die "Vintage"-Liste gesetzt. Im Konkreten handelt es sich dabei um folgende Geräte:
- 2016er MacBook Pro 13" mit zwei Thunderbolt-Anschlüssen
- 2016er MacBook Pro 13" mit vier Thunderbolt-Anschlüssen
- 2016er MacBook Pro 15"
- 2015er MacBook Air 13"
- 2016 MacBook
- 2015er iMac 21,5"
- 2015er iMac 27"
- 2016er iPad Pro 9,7"
Reparaturen möglich so lange Ersatzteile vorhanden sind
Was hat der "Vintage"-Status für Auswirkungen? Apple setzt Geräte, die seit mindestens fünf Jahren nicht mehr verkauft wurden, auf die sogenannte "Vintage"-Liste. Das hatte früher zur Folge, dass diese Geräte von Apple offiziell nicht mehr repariert wurden. Inzwischen hat Apple die Regeln etwas gelockert.
Sofern Ersatzteile verfügbar sind, können Apple Stores und autorisierte Apple Service Partner die ausgedienten Modelle nun weitere zwei Jahre repariere. Eine Garantie für das Vorhandensein von Ersatzteilen gibt aus Cupertino jedoch nicht.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple lenkt MacBook-Air-Käufer zum Pro wegen Speicherkrise
Das MacBook Air M5 ist aktuell nur noch nach Verfügbarkeit erhältlich. Apple weist Interessenten stattdessen zum MacBook Pro – ein Engpass, der bis Ende August andauern könnte und seine Ursache in einer branchenweiten Speicherchipkrise hat.

Apple bringt das MacBook-Ultra-Design auch in die Mittelklasse
Apple plant, innerhalb von zwei Jahren die gesamte MacBook-Pro-Linie auf ein neues, dünneres Gehäuse zu bringen. Bereits 2027 erhält das günstigere 14-Zoll-Modell das identische Design wie das High-End-Gerät.

MacBooks 2027: Exklusiv Samsung OLED, entfernte Notch und M5-Chips
Apple ändert das Erscheinungsbild der MacBook-Pro-Linie erstmals seit 2021 grundlegend. Das neue Modell setzt auf OLED-Displays von Samsung, entfernt die Notch und verzögert den Marktstart wegen Speicherengpässen auf Anfang 2027.

Apples Mac-Roadmap 2026 bis 2028: OLED-MacBook Pro, M6-Chips und MacBook Neo
Apple erneuert seine Mac-Reihe bis 2028 umfassend: Das MacBook Pro erhält M6- und M7-Chips sowie OLED-Displays, während das MacBook Neo weiter auf einen iPhone-Prozessor setzt. Mac mini und Mac Studio warten auf Speicherchip-Lieferungen.

iOS 27, Hardware-Split und regulatorischer Druck: KW 27 im Rückblick
iOS 27 priorisiert lokale Sicherheit und KI-Integration. Apple differenziert die iPhone-18-Hardware aus und passt sich neuen Compliance-Anforderungen an.

MacBook Pro 2027: Apple setzt bei M7 und OLED-Display auf schnelles Einstiegsmodell
Apple will das neue Design mit Touchscreen und M7-Chip nicht erst in zwei Jahren einführen. Das 14-Zoll-Einstiegsmodell folgt nur sechs Monate nach den High-End-Varianten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.