Google Maps: Nutzer sollen bald selbst fehlende Straßen ergänzen können
Auf Google Maps sollen neue Features bereitgestellt werden, zum Beispiel das nachträgliche Einzeichnen von Straßen. Nutzer werden in Zukunft also stärker mit einbezogen und sollen helfen, den Dienst aktuell zu halten.

Google kündigte große Neuerungen für seine Karten-App "Google Maps" an. Demnach sollen Nutzer in Zukunft selbst mehr beitragen können, indem sie zum Beispiel fehlende Informationen wie Straßen oder Straßensperren selbst einzeichnen können. Google erhofft sich dadurch noch aktuelleres Kartenmaterial.
Local Guides auf Google Maps: Wie Google seine Karten aktuell halten will
In Zukunft soll jeder Nutzer von Google Maps die Möglichkeit erhalten, zu helfen, den Dienst aktuell zu halten. Wer sich als so genannter "Local Guide" einträgt, soll nicht nur wie üblich Beiträge bewerten können, sondern selbst aktiv Überarbeitungen vornehmen. Vor Veröffentlichung werden diese dann noch von Google geprüft, damit keine Fehlinformationen in den Dienst gelangen können. Als mögliche Änderungen sieht Google es vor, zum Beispiel fehlende Straßen durch Einzeichnen hinzufügen, oder Straßensperrungen ergänzen zu können. Wie genau das ganze funktionieren soll, wird hier in einem Video auf YouTube demonstriert. Vorerst soll die Funktion des "Local Guides" in knapp mehr als 80 Ländern eingeführt werden. Ziel ist es, Google Maps immer auf dem neustem Stand zu halten, was nur durch die Mithilfe von Nutzern gelingen kann.
Als weitere Neuerung gibt es bislang nur lokal in den USA eine Challenge, die von Google initiieret wurde. Es geht darum, dass Nutzer zu bestimmten Orten Informationen und Bilder hochladen sollen. Aus dem Anlass wurde ein neuer Foto Upload eingeführt, um das Hochladen von Bildern zu vereinfachen. Das soll vor allem dem Tourismus und der Wirtschaft helfen: Die Hoffnung ist, dass wenn Nutzer direkt über Google Maps viele Informationen zu einem Ort erhalten und parallel einladende Fotos sehen, sie diesen bereisen wollen und dementsprechend mehr Geld ausgeben.
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