Google Meet für iOS, iPadOS & Android ab sofort mit Geräuschunterdrückung

Lange Zeit war Hangouts aus dem Google-Portfolio die App der Wahl für Anrufe und Videotelefonate. Nachdem Google ankündigte, die Hangout-Plattform nicht mehr weiterzuentwickeln, etablierte der Suchmaschinenbetreiber Meet als Alternative. Das Telefonieren mit Meet funktioniert wie man es von anderen Messengern gewohnt ist. Die Apps für iOS, iPadOS und Android besaßen aber nicht den Funktionsumfang der Web-App, die man über den Browser nutzen kann.
Mit den letzten Updates für die Apple-Betriebssysteme und Android schließen die mobilen Apps zur Web-App auf. Wie der Konzern auf der Support-Webseite von Meet schreibt, kann ab sofort die Geräuschunterdrückung aktiviert werden. Das iPhone, iPad und Android-Gerät filtert dann Hintergrundgeräusche heraus, sodass nur noch die Stimme übertragen wird.
In einigen Ländern wie zum Beispiel Australien, Brasilien oder Indien ist das Feature noch nicht verfügbar. Hierzulande ist die Aktivierung über die Settings in der App allerdings möglich. Im Moment ist die neue Funktion aber nur für Nutzer der "G Suite Enterprise"- und "G Suite Enterprise for Education"-Pakete erhältlich. Ob und wann Google die Geräuschunterdrückung für alle anderen Meet-Nutzer ausrollt, ist nicht bekannt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Google Pixel 11 startet am 20. August
Google stellt die Google Pixel 11-Reihe vor: fünf Smartphones, eine Smartwatch und KI-Features. Verkaufsstart am 20. August 2026.

Reddit prüft Kündigung des Lizenzvertrags mit Google
Reddit-Chef Steve Huffman kritisiert Googles KI-Suchzusammenfassungen scharf und signalisiert zugleich, dass das Unternehmen den 60-Millionen-Dollar-Lizenzdeal beenden könnte. Weitere große Publisher wiegen ebenfalls einen Ausstieg.

Claude-Chats tauchen in Suchmaschinen auf: So werden geteilte KI-Gespräche öffentlich
Nutzer haben entdeckt, dass bewusst geteilte Claude-Chat-Verläufe in Google und Bing indexiert wurden. Ein fehlendes Meta-Tag macht private Unterhaltungen öffentlich durchsuchbar.

Trump kündigt Handelsprüfung wegen Google-Strafe und Apple-Konflikt an
Der US-Präsident reagiert auf die jüngste Milliardenstrafe gegen Google mit einer Handelsuntersuchung nach Section 301. Auch Apple steht im Fokus der Washingtoner Kritik an der europäischen Digitalregulierung.

EU-Kommission bestraft Google erstmals mit rund 890 Millionen Euro wegen DMA-Verstoßes
Die EU-Kommission hat Google erstmals unter dem Digital Markets Act mit 890 Millionen Euro bestraft. Zwei Verstöße werden geahndet: Eigenbegünstigung in der Suche und Anti-Steering im Play Store.

Chrome-Update schließt 382 Sicherheitslücken
Google hat ein umfassendes Sicherheitsupdate für Chrome veröffentlicht, das 382 Schwachstellen behebt. Die extrem hohe Zahl macht das Update zu einem dringenden Pflichttermin für alle Nutzer auf Desktop und Mobilgeräten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.