Hamburger Polizei stattet Beamte mit iPhones aus
Immer mehr Polizeidienststellen weltweit setzen auf iPhones als Diensthandys. Auch hierzulande liegen bei den Beamten die Apple-Geräte voll im Trend: Die Hamburger Polizei will ihre Bediensteten bis Ende 2019 mit 1400 iPhones ausstatten.

Das iPhone ist als Diensthandy bei verschiedenen Behören auf der ganzen Welt die erste Wahl. Die Polizisten vom New York City Police Department nutzen zum Beispiel schon seit Anfang letzten Jahres ein iPhone 7 bzw. 7 Plus für Dienste, die über den normalen digitalen Polizeifunk nicht möglich sind.
In Deutschland steigt die Polizei auf den Zug auf: Nachdem mehrere Polizeien in Nordrhein-Westfalen bereits die ersten iPhone 8 zum Testen im Einsatz haben, sollen jetzt auch die Beamten in Hamburg mit einem Apple-Smartphone ausgestattet werden. Die erste Charge von 1400 Geräten ist bereits genehmigt und soll bis Ende 2019 ausgeliefert werden. In einem zweiten Schritt soll sich die Anzahl der iPhones auf 2800 verdoppeln und final das Ziel von 4000 Geräten erreichen.
Im Moment nutzen die Hamburger Beamten Lumia-Smartphones von Microsoft zusammen mit der für den Polizeidienst entwickelten App "Messenger24". Sowohl mit der Hardware als auch mit der App sind die Polizisten jedoch nicht zufrieden. Während bei den Lumias die Performance und die geringe Akkulaufzeit bemängelt wurden, kritisieren die Beamten die Funktionalität der Polizei-App. Diese funktioniert ähnlich wie WhatsApp, steckt allerdings voller Bugs. So gibt es regelmäßig Probleme beim Senden und Empfangen von Bildern und oft werden Buchstaben nicht korrekt dargestellt.
Mit dem Wechsel auf das iPhone sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Im Moment ist noch nicht bekannt, welche iPhone-Modelle die Hamburger Polizei beschaffen wird.
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