Hörtest & Körpertemperatur: Apple arbeitet an neuen Features für die AirPods

Vom Bloomberg-Redakteur Mark Gurman gibt es in seinem heutigen „Power On“-Newsletter einen kleinen Ausblick darauf, was Apple mit seinen AirPods in naher Zukunft vorhat. Der iPhone-Hersteller arbeitet demnach derzeit an einem Hörtest für seine Kopfhörer. Die Funktionsweise ist dabei die gleiche, wie man sie bereits von Apps anderer Anbieter kennt:
- „Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Hörtestfunktion, die verschiedene Töne und Klänge abspielt, damit die AirPods feststellen können, wie gut eine Person hören kann. Die Idee besteht darin, Benutzern bei der Suche nach Hörproblemen zu helfen, ähnlich wie die EKG-App der Apple Watch bei der Suche nach Herzproblemen.“
Sollte der Hörtest mit den AirPods Realität werden, könnte dieser als eigenständige App auf dem iPhone bzw. iPad oder über die Health-App umgesetzt werden.
AirPods als Fieberthermometer
Ein weiteres neues Feature ist das Messen der Körpertemperatur. Im Apple Park arbeiten die Entwickler an AirPods mit einem integrierten Temperaturfühler. Laut Gurmans Quellen eignet sich das Ohr besser für Messungen der Temperatur als das Handgelenk. Einen entsprechenden Sensor gibt es ja schon in der Apple Watch Series 8, der allerdings nur im Schlaf arbeitet und nicht zum Fiebermessen ausgelegt ist.
Allerdings forscht Apple auch an den Messungen mit der Series 8. Die Ergebnisse der Temperaturmessung mit der Apple Watch werden in den Laboren im Moment genutzt, um festzustellen, ob der Träger an einer Erkältung oder einer anderen Krankheit leidet.
Günstigere AirPods & USB-C-Ladecase
Da in der Europäischen Union bald der Umstieg auf USB-C für alle Hersteller von mobilen Geräten mit einem integrierten Akku zur Pflicht wird, befindet sich ein neues Ladecase für die AirPods Pro und die regulären AirPods in der Mache. Diese verfügen laut Gurman über einen USB-C-Anschluss, sodass dem Verkauf der Kopfhörer in der EU nach dem Inkrafttreten des Gesetzes nichts im Weg steht.
Zum Schluss geht Gurman auf den Wettbewerb auf dem Kopfhörer-Markt ein. Das günstigste Modell der AirPods kostet im Online Store von Apple hierzulande immer noch stolze 159 Euro. Laut Gurmans Quellen ist ein günstigeres Modell der Apple-Kopfhörer in Planung. Damit will man mit den Produkten der Konkurrenz und deren Verkaufspreisen Schritt halten. Alternativ wäre auch eine Preissenkung für die zweite Generation der AirPods denkbar.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple rollt Firmware-Update für AirPods Max 2 aus
Apple hat die erste Firmware-Beta für die AirPods Max 2 veröffentlicht. Parallel dazu erhalten Modelle wie die AirPods Pro 2 und AirPods 4 ihr zweites Update.

AirPods mit Kamera: Apples erstes KI-Wearable kommt Ende 2027
Apple verzögert die Veröffentlichung von AirPods mit integrierten Kameras auf Ende 2027. Die Sensoren dienen nicht der Fotografie, sondern liefern Siri visuelle Kontextdaten für KI-gestützte Assistenzfunktionen.

Beats Studio Buds: Firmware-Update schließt kritische Mikrofon-Sicherheitslücke
Apple hat ein dringendes Firmware-Update für die Beats Studio Buds veröffentlicht. Es behebt eine kritische Sicherheitslücke, die Angreifern das Abhören über das Mikrofon ermöglichte.

Apple aktualisiert AirPods Pro 3, Pro 2 und AirPods 4 auf Firmware 8B41
Apple hat ein Firmware-Update für drei seiner aktuellen Kopfhörermodelle freigegeben. Die Version 8B41 liefert vor allem Stabilitätsverbesserungen, während größere Neuerungen auf den Herbst warten müssen.

iOS 27 bringt Custom Equalizer und weitere AirPods-Features
Apple erweitert das AirPods-Erlebnis in iOS 27 deutlich: Ein manuell anpassbarer Equalizer, Herzfrequenz-Sync für die Pro 3 und Precision Finding rücken in den Fokus. So richtest du die neuen Funktionen ein.

Apple bleibt Ohrhörer-Marktführer, Open-Ear-Modelle legen stark zu
Apple sichert sich beinahe die Hälfte des weltweiten Umsatzes mit kabellosen Ohrhörern, während innovative Open-Ear-Designs rasant an Beliebtheit gewinnen. Der Gesamtmarkt wächst weiter, doch traditionelle In-Ear-Modelle dominieren weiterhin.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.