HomePod: So sieht die verbaute Technik aus
Apple hat am Montag ziemlich viele Gerüchte der letzten Monate voll und ganz bestätigt. Neben einem neuen iPad Pro mit 10,5" Displaydiagonale wurde auch der kolportierte Siri-Lautsprecher, der sogenannte HomePod, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Vorfeld gab es dabei Gerüchte, dass Apple hier besonderen Wert auf die akustischen Eigenschaften Wert legt. Auch das hat sich bestätigt, da Apple hier offensichtlich einigen Aufwand betrieb, um einerseits die Spracherkennung zuverlässig und andererseits die Audiowiedergabe qualitativ hochwertig zu gestalten.
Jeder Kompaktlautsprecher muss dabei einen Kompromiss eingehen, da die Wiedergabe von tiefen und mittleren sowie hohen Frequenzen unterschiedliche Anforderungen stellt. Während tiefe Frequenzen sehr viel Energie und eine große bewegte Lautsprechermembran mit großer Auslenkung benötigen, werden vor allem hohe Töne mehr oder weniger stark gerichtet abgestrahlt. Ist man hier gerade nicht im Abstrahlkegel, können schnell Verfälschungen auftreten, während tiefe Töne vom menschlichen Gehör kaum ortbar sind. Aber auch die Mikrofone können je nach Aufbau und Ausrichtung Schwierigkeiten haben Sprache und sonstige Töne exakt aufzunehmen.
Diesen Anforderungen hat Apple Rechnung getragen und im HomePod zahlreiche Lautsprecherchassis und Mikrofone eingebaut. So gibt es insgesamt sieben Breitbandlautsprecher, welche den mittleren und hohen Tonbereich abdecken, der stark gerichtet abgestrahlt wird. Daher sind diese auch rundherum um die zentrale Achse des HomePod angeordnet. Ebenso verhält es sich mit den sechs Mikrofonen um zuverlässig Sprachbefehle aufnehmen zu können. Im oberen Teil ist wiederum ein größerer, etwa 10-12cm großer Tieftöner mit großer Auslenkung eingebaut.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

tvOS 27 Beta: Apple Intelligence und neuer N1-Chip für HomePod und Apple TV
Code-Analysen der ersten tvOS 27 Beta zeigen, dass Apple KI-Funktionen für Smart-Speaker und TV-Boxen vorbereitet hat. Zudem deutet der Programmcode auf eine neue Hardware-Generation mit eigenem N1-Chip hin.

Apples Smart-Home-Plan: Home Hub, neuer HomePod und Apple TV ab 2026
Apple startet 2026 eine mehrjährige Hardware-Offensive für das Smart Home. Zuerst kommen Updates für HomePod mini und Apple TV, gefolgt vom neuen Home Hub. Das ambitionierte Roboterarm-Zubehör wird sich bis 2028 hinziehen.

AirPods mit Kamera: Apples erstes KI-Wearable kommt Ende 2027
Apple verzögert die Veröffentlichung von AirPods mit integrierten Kameras auf Ende 2027. Die Sensoren dienen nicht der Fotografie, sondern liefern Siri visuelle Kontextdaten für KI-gestützte Assistenzfunktionen.

Siri, oder warum iOS 27 die Dynamic Island kurzzeitig versteckt
Apple überarbeitet Siri in iOS 27 komplett: Der neue Orb erscheint auf dem iPhone pillenförmig, weil die aktuelle Dynamic Island zu breit ist. Mit dem iPhone 18 Pro könnte sich das ändern.

Siri in iOS 27 setzt auf komplett neue Architektur
Apple hat die Siri-Integration in iOS 27 verzögert, um die alte Architektur vollständig zu ersetzen. Der neue Assistent basiert auf modernster KI und läuft ab sofort als eigenständige App.

Drei iOS-27-Features warten noch auf den Start
Apple hat drei fertige Funktionen für iOS 27 und watchOS 27 bewusst zurückgehalten. Bloomberg-Redakteur Mark Gurman erklärt, was dahintersteckt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.