iOS 15.3: Safari-Sicherheitslücke gestopft
Die in dieser Woche veröffentlichten Release Candidates sämtlicher Systemaktualisierungen bringen wie bereits bekannt keine großen Veränderungen mit sich. Allerdings wird die kürzlich entdeckte WebKit-Sicherheitslücke im Safari-Browser geschlossen.

Nachdem wir am Freitag bereits berichteten, dass watchOS 8.4 einen nervigen Fehler behebt, der bei einigen Nutzer zu einem verzögerten Ladevorgang (oder gar keinem) Ladevorgang führt, möchten wir noch über eine weitere wichtige Nachbesserung berichten.
Der erst kürzlich veröffentlichte WebKit-Bug im Safari-Browser wird mit dem Update auf iOS 15.3 verschwinden.
Sicherheitslücke wird geschlossen
Die erst vor wenigen Tagen bekanntgewordene Sicherheitslücke in der IndexedDB-Schnittstelle führte zur Offenlegung von gespeicherten Datenbanken im Safari-Browser. Dadurch war es Angreifern möglich, auf datenschutzrelevante Inhalte zuzugreifen. Unter Umständen konnten unberechtigte Dritte auf diesem Weg die Browserhistorie eines Nutzers auslesen und gleichzeitig auf die Google-ID und damit verbundene Profilfotos zugreifen.
Auch wenn der Fehler bereits im November 2021 an Apple gemeldet wurde, gelangte der Bug erst vor wenigen Tagen an die Öffentlichkeit. Neben Safari sind auch weitere Browser, welche ebenfalls die Apple-Umsetzung von WebKit nutzen, betroffen. Mit der Veröffentlichung von iOS/iPadOS 15.3 sowie macOS 12.2 wird diese Sicherheitslücke nun geschlossen.
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