iPad Pro M4: Neues System sorgt für bessere Steifigkeit und Ableitung der Wärme
Das iPad Pro M4 ist das dünnste Produkt, dass Apple je hergestellt hat. Schnell kommt da die Frage auf, wie leicht man das neue Tablet verbiegen kann. Apple hat dazu jetzt Stellung genommen.

Foto-Credits: Apple
Vergangene Woche hat Apple das iPad Pro M4 vorgestellt. Das Modell mit dem 13 Zoll großen Display ist nur 5,1 Millimeter dick und repräsentiert damit das dünnste Gerät, das Apple jemals entwickelt hat. Das iPad Pro M4 ist sogar dünner als ein iPod Nano.
Als 2018 das überarbeitete iPad Pro auf den Markt kam, gab es zahlreiche negative Berichte von Käufern. Konkret ging es um die Steifigkeit des Gehäuses. In manchen Fällen war es wohl relativ einfach, dieses durchzubiegen. Manche Tablets kamen sogar schon verbogen beim Kunden an. Viele potenzielle Käufer des iPad Pro M4 wollen deshalb wissen, wie es mit der Steifigkeit beim neuen Pro-iPad aussieht.
Apple gibt Entwarnung
In einem Interview mit Arun Maini, dem kreativen Kopf hinter dem YouTube-Kanal Mrwhosetheboss, nimmt Apples Senior Vice President of Hardware Engineering John Ternus auf X Stellung zu der Thematik. Demnach wurde auch das Innenleben des neuen iPad Pro grundlegend überarbeitet und einige zusätzliche Komponenten eingefügt, die das Verbiegen des Tablets bei normaler Krafteinwirkung nahezu unmöglich machen.
Da der neue „Apple Silicon“-Chip das dünne Design des iPad Pro M4 überhaupt erst möglich macht, wollte man bei der Entwicklung keine Kompromisse eingehen. Sowohl das 11 Zoll als auch das 13 Zoll große iPad Pro M4 verfügt deshalb im Inneren über ein neu entworfenes Strukturlayout. Auf der Hauptplatine sitzt eine Abdeckung aus Metall, die in Form von zwei Rippen durch das ganze Gerät verläuft.
Dieses Bauteil verleiht dem neuen iPad Pro die notwendige Steifigkeit und bietet darüber hinaus noch eine bessere Wärmeabfuhr. Laut Ternus verbessert diese Änderung „die Steifigkeit des Produkts enorm“.











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