iPhone 13 nicht vom Chipmangel betroffen: Apples Aufträge haben Priorität bei TSMC
Zurzeit haben viele Hersteller von Elektroartikeln mit der Knappheit von verschiedenen Komponenten zu kämpfen. Vor allem Prozessoren sind vom aktuellen Mangel betroffen. Doch das iPhone 13 scheint wegen der Krise nicht in Gefahr zu sein, denn der Halbleiterhersteller TSMC bevorzugt die Aufträge von Apple.

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie herrscht seit Monaten ein Mangel von wichtigen Bauteilen auf dem Markt der Elektrogeräte. Im Grunde genommen kann man sagen: Fast alle Geräte, in denen ein Prozessor oder anderer Chip steckt, sind derzeit nicht im gewohnten Umfang erhältlich oder drastisch im Preis gestiegen. Das resultiert immer noch daraus, dass vor gut einem Jahr zahlreiche Betriebe die Produktion stilllegten, um das Ansteckungsrisiko mit dem Virus zu minimieren.
Vor allem die Hersteller von Notebooks, Desktop-Computern, Tablets, Grafikkarten oder Smartphones bekommen das Ausmaß der Krise stark zu spüren - besser gesagt der Endkunde. Wer den Neukauf eines Computers oder einer aktuellen Grafikkarte von z. B. Nvidia auf dem Plan hat, weiß ein Lied davon zu singen.
Produktion des iPhone 13 nicht in Gefahr
Da auch Apple bei seinen iPhones, iPads und Macs auf seine Lieferpartner angewiesen ist, stand lange die Frage im Raum, ob das iPhone 13, wie wir es von der Präsentation neuer Flaggschiffe gewohnt sind, pünktlich im September vorgestellt wird und anschließend in den Verkauf geht. Das iPhone 12 wurde beispielsweise wegen der Krise ein paar Wochen später eingeführt.
Jetzt wurde bekannt: Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), welche Apples A-Chips exklusiv fertigt, bevorzugt Apple in den nächsten Monaten bei der Produktion seiner Prozessoren. Das berichtet das ebenfalls taiwanische Portal DigiTimes (Paywall, via MacRumors) und beruft sich dabei auf interne Quellen. Im dritten Quartal dieses Jahres wird TSMC also seinen Fokus auf die Fertigung des A15 setzen.
DigiTimes schreibt weiter, dass auch andere Hersteller von Computerchips ihre Priorität für die Bestellungen von Apple hochschrauben. Schließlich besteht das iPhone nicht nur aus der CPU, sondern auch aus anderen wichtigen Komponenten. So fahren zum Beispiel Genesys Logic und Parade Technologies ihre Stückzahlen um bis zu 40 Prozent hoch, sodass das iPhone 13 nach jetzigem Stand pünktlich im September vorgestellt und dann auch bestellt werden kann.
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