iPhone 14 Pro: Marktforscher bestätigen 48 MP Kamera für die kommenden Flaggschiffe
Erst vor Kurzem haben wir über ein mögliches Upgrade der Kamera des iPhone 14 Pro berichtet. Die Marktforscher von TrendForce haben das Thema gestern aufgegriffen und bestätigen die bisherigen Prognosen.

Seit mittlerweile fast sechs Jahren besitzen die Kamerasysteme alle iPhone-Modelle Linsen mit 12 Megapixel. Im Vergleich zu den Produkten der Konkurrenz klingt das auf den ersten Blick so, als hinke Apple in diesem Punkt hinterher, denn die meisten Android-Smartphones setzen auf Objektive mit mehr als 48 MP. Dass die iPhones trotz der verhältnismäßig geringen Bildauflösung sehr gute Fotos machen, liegt vor allem an den schnellen A-Prozessoren sowie an iOS bzw. der Kamera-App.
Mitte Dezember letzten Jahres notierte der Analyst Ming-Chi Kuo in einem Forschungsbericht ein Upgrade der Kamera des iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max. Erstmals würde Apple bei seinen Flaggschiffen dann eine Linse mit 48 MP verbauen. Diese soll dann neben noch höher aufgelösten Fotos auch Videoaufnahmen in 8K ermöglichen.
13 bis 48 MP dominieren den Markt
Gestern haben die Marktforscher von TrendForce einen Artikel über die in diesem Jahr zu erwartenden Kamerasysteme auf dem Smartphonemarkt veröffentlicht. Die Experten rechnen damit, dass in 2022 knapp fünf Milliarden Triple-Kameramodule an die Hersteller ausgeliefert werden und beleuchten auch, wie die aktuelle Verteilung der Bildauflösungen aussieht.
Im vergangenen Jahr sah der Markt folgendermaßen aus:
- 50 Prozent aller Geräte mit 13 bis 48 MP
- 20 Prozent aller Geräte mit 49 bis 64 MP
- Geräte mit 12 MP
- Smartphones mit bis zu 108 MP
Zur drittgenannten Kategorie zählen demnach alle iPhones seit der ersten Generation des iPhone SE, wo das 12-MP-Objektiv zum ersten Mal verbaut wurde, aber auch das iPhone 13 bzw. das iPhone 13 Pro.
Trendforce bestätigt Prognose von Kuo
TrendForce geht jedoch von einem Rückgang der 12-MP-Module aus, da Apple mit dem iPhone 14 Pro (Max) grundlegende Änderungen am Kamerasystem vornehmen wird. Konkret würde mindestens ein Objektiv mit 48 MP zum Einsatz kommen. Damit bestätigen die Marktforscher den Bericht von Ming-Chi Kuo und es sieht wohl danach aus, dass wir mit dem iPhone 14 Pro zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Upgrade der Linsen sehen werden.
Sollten die Prognosen tatsächlich eintreffen, nimmt die Kamera-App dem Nutzer künftig automatisch die Entscheidung ab, ob Fotos in zwölf oder 48 MP geknipst werden. Die Technologie dahinter nennt sich "Pixel-Binning" und richtet sich nach der Helligkeit der Umgebung. Denkbar ist auch, dass Apple dann in der Kamera-App einen Button für die manuelle Auswahl zur Verfügung stellt, wie wir es bereits beim Nachtmodus gesehen haben.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

iPhone Ultra Frontkamera könnte in der Ecke sitzen
Ein neuer Leak deutet auf eine versetzte iPhone Ultra Frontkamera hin. Der Leaker Ice Universe selbst warnt jedoch vor einer Fehleinschätzung.

iPhone 18 Pro -Hauptkamera kommt mit mechanisch variabler Blende
Apple erweitert die iPhone 18 Pro Blende und rüstet die Telelinse auf. Der Hardware-Sprung gilt als der größte seit Jahren.

iPhone 18 Pro Preis steigt um 300 Dollar
Der iPhone 18 Pro Preis wird laut TrendForce um 200 bis 300 Dollar steigen. Speicherchip-Engpässe treiben die Materialkosten um bis zu 40 Prozent.

Apple Reference Image belegt die Echtheit von Fotos
Apple Reference Image iOS prüft die Echtheit von Fotos. Die Funktion nutzt Kamerahardware und Private Cloud Compute gegen KI-Manipulationen.

iPhone 18 Pro Kosten steigen um 38 %
Die iPhone 18 Pro Kosten steigen um 38 %, da Speicherchips massiv an Preis zulegen. Apple könnte die Margen opfern, um Preiserhöhungen zu vermeiden.

iPhone 18 Pro erhält A20 Pro und variable Kamera-Blende
Das iPhone 18 Pro kommt im September mit einem 2-nm A20 Pro-Chip, variabler Kamera-Blende und einem deutlich größeren Akku im Pro Max-Modell.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.