iPhone 14 Pro mit A16-Chip und ohne Periskopkamera: Testproduktion angelaufen
Aus Zuliefererkreisen ist zu hören, dass Apple aktuell den Startschuss für die Testproduktion des iPhone 14 gegeben hat. Das fertige Modell wird im Herbst diesen Jahres erwartet.

Auf ein neues iPhone im Herbst können wir uns seit Jahren verlassen. Auch im nunmehr dritten Coronajahr wird Cupertino traditionell zum Jahresendspurt ein neues Smartphone vorstellen. Nachdem das iPhone 12 erstmals mit vier Ausführungen auf den Markt kam und auch die Baureihe iPhone 13 ein Modell "mini" enthielt, werden Kunden dagegen das iPhone 14 mini vergeblich suchen. Bereits seit Wochen kursieren Gerüchte, dass Apple auf das kleinste Modell verzichtet und stattdessen auf ein iPhone 14 Max mit größerem Display als das iPhone 14 ohne Namenszusatz setzt.
Zuletzt kamen Berichte auf, nach denen die Pro-Modelle über eine verbesserte Weitwinkel-Kamera mit 48-Megapixel-Sensor verfügen. Dass die herkömmliche Notch Platz für zwei Aussparungen in Pillen- und Kreisform macht, ist mittlerweile keine neue Erkenntnis mehr.
Der Analyst Jeff Pu (via 9to5Mac) meldet sich nun zum iPhone 14 zu Wort und berichtet, dass die nächste iPhone-Generation aktuell in die Phase der technischen Erprobung und Validierung übergegangen ist. Mit einfachen Worten: Das iPhone 14 wird ab sofort in kleiner Stückzahl unter Realbedingungen produziert und anschließend diversen Tests wie dem Funktionstest oder dem Strahlungstest unterzogen. Pu beruft sich bei seiner Aussage auf Informationen aus Zuliefererkreisen.
A16-Chip im 4-Nanometer-Verfahren
Dem Analysten zufolge soll das iPhone 14 Pro mit der nächsten Generation der A-Chips ausgestattet werden. Für die Fertigung des A16 zeichnet sich erneut der taiwanische Halbleitergigant TSMC verantwortlich. Trotz der Fertigung im 4-nm-Verfahren soll die DIE-Größe des A16 im Vergleich zum Vorgänger-Chip wachsen. Für welche Funktionen die höhere Anzahl an Transistoren bestimmt ist, bleibt bislang unklar.
Für das iPhone 14 und iPhone 14 Max ist dagegen weiterhin der A15 vorgesehen. Pu nennt auch gleich einen möglichen Grund für die Abstufung zwischen den Modellen. Möglicherweise sind die Fertigungskapazitäten von TSMC in Bezug auf das 4-nm-Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt noch stark begrenzt.
Preis orientiert sich am iPhone 13
Nachdem die Verbraucher in den vergangenen Wochen in allen Bereichen starke Preissteigerungen verkraften mussten, spricht Analyst Jeff Pu davon, dass sich die Preise für das neue iPhone am Vorgängermodell orientieren werden bzw. nur minimal teurer werden. Wie viel Apple für das iPhone 14 Max verlangen wird, ist allerdings noch offen, da der Konzern ein solches Modell bisher nicht angeboten hat.
Pu bekräftigt außerdem die letzten Entwicklungen im Bereich der Kameratechnik. So bestätigt der Analyst erneut, dass die kommenden Pro-Modelle nicht wie ursprünglich angenommen über eine Periskopkamera mit 5x optischen Zoom verfügen. Das iPhone 14 Pro und Pro Max werden mit einem 48-Megapixel-Sensor ohne optischen Zoom ausgestattet, was im Vergleich zu den vorherigen Jahren immer noch als deutliche Verbesserung anzusehen ist. Smartphones aus Cupertino mit optischem Zoom werden mittlerweile erst im kommenden Jahr erwartet.
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