iPhone 18 Pro bis zu 1.649 Euro: Analyst warnt vor massiver Preiserhöhung

Das kommende iPhone 18 Pro könnte deutlich mehr kosten als ursprünglich geplant. Zwei unabhängige Quellen deuten darauf hin, dass Apple die Listenpreise für das Flaggschiff-Smartphone im Herbst stark anheben muss. Während das Unternehmen bei Computern und Tablets bereits Preiserhöhungen vorgenommen hat, blieb die Smartphone-Serie bisher verschont. Nun zeichnet sich jedoch ab, dass sich dieser Trend auch auf das iPhone ausweiten wird.
Jeff Pu warnt vor 300 Dollar Mehrpreis
Der Analyst Jeff Pu hat seine Prognose für das neue Gerät deutlich nach oben korrigiert. Im Februar ging er noch davon aus, dass das Basismodell mit 256 GB Speicher den gleichen Listenpreis wie der Vorgänger behält. Inzwischen rechnet er auf der Plattform X mit einem Aufschlag von 250 bis 300 US-Dollar. Dies würde den Startpreis in den Vereinigten Staaten auf etwa 1.349 bis 1.399 Dollar treiben.
Überträgt man diese Werte auf den europäischen Markt, ergibt sich ein geschätzter Listenpreis von 1.599 bis 1.649 Euro. Die Kalkulation orientiert sich dabei am Wechselkurs-Verhältnis, das Apple bereits beim aktuellen iPhone 17 Pro angewendet hat.
Speicher und Chip treiben Kosten
Hinter der Preisdynamik stecken vor allem steigende Beschaffungskosten für wichtige interne Komponenten. Der Markt für DRAM und NAND Flash-Speicher erlebt derzeit eine Phase knapper Kapazitäten, was die Einkaufspreise für Hersteller in die Höhe treibt. Zusätzlich kommt der neue 2-Nanometer-Prozessor A20 Pro hinzu, der in der Fertigung deutlich teurer ist als die älteren Chippenerationen.
Wer auf eine höhere Speicherkapazität setzen möchte, muss sich noch stärker gefasst halten. Modelle mit mehr Gigabyte Speicher sind direkt von der anhaltenden DRAM-Krise betroffen und dürften einen noch größeren Aufschlag verzeichnen als das Basismodell.
Bloomberg rechnet mit moderaterem Anstieg
Nicht alle Insider teilen die pessimistische Einschätzung des Analysten. Mark Gurman von Bloomberg bestätigt zwar ebenfalls eine Preiserhöhung, sieht den Anstieg beim Basismodell jedoch weniger dramatisch. Nach seiner Einschätzung wird Apple den Startpreis um 100 bis 200 US-Dollar anpassen.
Diese moderate Steigerung würde das iPhone 18 Pro zwar verteuern, aber noch unter der Schwelle von Jeff Pus Kalkulation belassen. Beide Quellen sind sich jedoch einig, dass die höherwertigen Speichermodelle stärker betroffen sein werden als die Einstiegsvariante.
Apple erhöht schon lange bei anderen Geräten
Die Preisanpassungen beim iPhone würden eine bereits eingeleitete Strategie fortsetzen. In den vergangenen Wochen hat Apple die Listenpreise für Mac, iPad und Apple TV bereits angehoben. Das aktuelle iPhone 17 Pro blieb davon bisher verschont und kostet im Handel weiterhin rund 1.150 Euro.
Jeff Pu stuft die Apple-Aktie aufgrund der begrenzten Hardware-Verbesserungen und der steigenden Preise von Buy auf Hold herunter. Er warnt vor einem Nachfrage-Risiko, da Kunden bei limitierten Spezifikations-Updates zögern könnten, das teurere Gerät zu kaufen. Der iPhone-Umsatz wuchs im aktuellen Quartal dennoch um 22 Prozent und bleibt der wichtigste WachstumsTreiber. Im Herbst plant Apple zudem einen breiteren Rollout von Apple Intelligence, um das Kaufargument zu stärken.
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Kommentare
1 Beitrag
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- SSebastian
Nach den letzten Quartalszahlen haben sie es auch dringend nötig, nicht das sie am Ende noch am Hungertuch nagen müssen. 😬😉