iPhone und Apple Watch: Automatische Unfallerkennung mit Notruf-Alarmierung?

Das Wall Street Journal berichtet über eine neue Funktion, die im Straßenverkehr für mehr Sicherheit sorgen soll. Das Feature ist demnach für das iPhone vorgesehen, doch auch die Apple Watch könnte mit der neuen Funktion ausgestattet werden.
Sobald es zu einem schweren Verkehrsunfall kommt, kann jede weitere Sekunde über Leben oder Tod entscheiden. Dem Bericht zufolge möchte Apple an diesem Punkt ansetzen und mit dem Update dafür sorgen, dass zwischen Unfall und Hilfeleistung wertvolle Zeit eingespart wird. Durch entsprechende Sensorik sollen sowohl das iPhone als auch die Apple Watch befähigt werden, Verkehrsunfälle zu erkennen und automatisch Rettungskräfte zu alarmieren.
Ähnliche Funktion für Fußgänger vorhanden
Die Funktion befindet sich dabei bereits seit einigen Jahren im Test. Der dahinterstehende Algorithmus wird laufend durch Nutzer-Daten optimiert, die iPhone-Besitzer dem Unternehmen anonym zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen so bereits mehr als 10 Millionen Zusammenstöße erkannt worden sein. In 50 000 Fällen wurde im Anschluss automatisch der Notruf alarmiert.
Für Fußgänger steht bereits seit einiger Zeit eine ähnliche Funktion zur Verfügung: Mit der Sturzerkennung erkennt die Apple Watch, sobald der Nutzer hinfällt und sich anschließend nicht mehr rührt. In diesen Fällen werden automatisch hinterlegte Notfallkontakte informiert. Dabei wird gleichzeitig der Standort übermittelt.
Auch andere Anbieter sind auf diesem Gebiet aktiv. Beispielsweise verbaute Google im Pixel 3 und Pixel 4 die App "Personal Safety", die eine ähnliche Funktionsweise wie die Unfallerkennung von Apple bietet. Wann Nutzer mit der neuen Funktion rechnen können, lässt sich noch nicht weiter eingrenzen. Das Wall Street Journal geht von einer Präsentation im kommenden Jahr aus. Ein möglicher Termin wäre die jährliche Entwicklerkonferenz WWDC, die üblicherweise im Juni stattfindet.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Apple aktualisiert Support-Anleitungen für gestohlene iPhones
Apple hat seine offiziellen Anleitungen für den Fall eines Diebstahls überarbeitet. Besonders die Warnung vor Kontaktinfos auf dem Sperrbildschirm und neue Hinweise zum Verlustmodus sind relevant für Betroffene.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.