iPhone wird zum Briefbeschwerer: Apple sperrt bei Plünderungen in den USA gestohlene Smartphones
Die Plünderungen im Rahmen der Ausschreitungen in den USA machen auch vor den Apple Stores nicht halt. Apple hat die gestohlenen iPhones mittlerweile gesperrt und kündigt mit einer Einblendung auf dem Bildschirm an, dass der neue Besitzer getrackt wird.

Die Vereinigten Staaten haben derzeit mit Unruhen, Ausschreitungen und Plünderungen zu kämpfen. Grund der teilweise gewaltsamen Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd. Nachdem Floyd in einem Geschäft mutmaßlich mit Falschgeld bezahlte, erlag dieser nach den Maßnahmen der herbeigerufenen Polizisten im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Die Aufstände haben Plünderer auf den Plan gerufen, die in Läden einbrechen und mitnehmen, was nicht niet- und nagelfest gemacht wurde. In Philadelphia wurde in den Apple Store in der "Walnut Street" eingebrochen. Neben iPads und Macs standen vor allem die leicht abzutransportierenden iPhones ganz oben auf der Liste der Kriminellen.
Viele der Geräte wurden bereits weiterverkauft. Doch Apple lässt den Diebstahl nicht auf sich sitzen und hat bereits reagiert. Besagte iPhones wurden mittlerweile gesperrt und können nicht mehr benutzt werden. Auf dem Display der neuen Besitzer erscheint folgende Meldung:
"Please return to Apple Walnut Street. This device has been disabled and is being tracked. Local authorities will be alerted"
Im Moment häufen sich entsprechende Meldungen von Käufern gestohlener iPhones in den sozialen Medien. Einen Screenshot der Einblendung kann man sich auf dem Twitter-Account des Nutzers "mJ" ansehen.
Wie das Portal TMZ berichtet, ist auf den iPhones, Macs und iPads in den Apple Stores eine spezielle Software aufgespielt, die das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen verhindert. Die Geräte sind also für potenzielle Käufer unbrauchbar.
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