Keine Internetverbindung notwendig: KI-Funktionen von iOS 18 sollen lokal ausgeführt werden können

Am 10. Juni beginnt die diesjährige World Wide Developers Conference (WWDC). Während der Eröffnungs-Keynote gewährt uns Apple einen ersten Blick auf die anstehenden Major-Updates für das iPhone, das iPad, den Mac und die Apple Watch. Laut Personen, die mit der Entwicklung von iOS 18 vertraut sind, handelt es sich bei dem Update um das wohl größte und umfangreichste, das je für das iPhone erschienen ist.
Das liegt vor allem an den zahlreichen KI-Funktionen, die Apple in iOS 18 integriert hat. Um welche es sich dabei genau handelt, ist noch völlig unklar. Bloombergs Mark Gurman hat von seinen Quellen jedoch erfahren, dass das neue Sprachmodell der künstlichen Intelligenz von iOS 18 ohne Verbindung zum Internet funktioniert.
Ein wahrlich „großes“ Update
Apples neue iPhone-KI ist zwar noch nicht auf dem Level wie die Konkurrenzprodukte von OpenAI oder Meta, kann aber durch die nicht benötigte Internetverbindung einen großen Vorteil für sich verbuchen.
Gurman schreibt in seinem aktuellen „Power On“-Newsletter dazu Folgendes:
- „Apple hat ein neues Sprachmodell entwickelt – den Algorithmus, der den generativen KI-Funktionen zugrunde liegt – und alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es vollständig auf dem Gerät berechnet wird. Das bedeutet, dass die Technologie lokal auf dem iPhone und nicht in der Cloud ausgeführt wird.“
Und weiter:
- „Die KI-Tools von Apple mögen in manchen Fällen etwas weniger leistungsfähig und kenntnisreich sein, aber der neue Ansatz wird die Reaktionszeiten deutlich verkürzen. Und es wird für Apple einfacher, die Privatsphäre zu wahren.“
Einen Chatbot, wie man ihn beispielsweise von OpenAI oder anderen Anbietern kennt, soll es aber mit iOS 18 aber nicht geben.
Wenn die Auswertung der Sprachbefehle direkt auf dem Gerät passiert, wird man für die Installation des Major-Updates einiges mehr an Speicherplatz als gewohnt freihalten müssen. Wir reden hier zwar nicht von Dutzenden Gigabytes, die entsprechenden Bibliotheken werden sich aber dennoch bemerkbar machen.
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