Kostenpflichtige Podcasts Abonnements: Apple verschiebt Start in den Juni
Apple hat den Start der neuen Podcasts Abonnements in den Juni verschoben. Bis dahin möchte Apple den Dienst für seine Hörerinnen und Hörer weiter optimieren.

Im Zuge des Apple Events "Spring Loaded" wurden die Podcasts Abonnements für den Monat Mai angekündigt. Die technischen Voraussetzungen wurden bereits mit iOS 14.6 geschaffen, einzig der Startschuss von Apple steht noch aus. Mit dem neuen Feature sollen Ersteller von Podcasts ihren Hörern kostenpflichtige Inhalte anbieten können. Da das Monatsende kurz bevor steht, hat Apple am Freitag eine Verschiebung der neuen Funktionen um einen Monat angekündigt. In einer Mail erklärte Apple, die kostenpflichtigen Podcasts Abonnements im Juni einzuführen. In der Zwischenzeit sei weiterer Verbesserungsbedarf aufgetreten, der von den Entwicklern Berücksichtigung finden soll.
Dem Nachrichtenportal 9to5Mac liegt eine E-Mail vor, in der Apple die Verschiebung ankündigt und damit begründet, dass sie für Schöpfer und Hörer "die beste Erfahrung" sicherstellen will. In den Testphasen scheinen doch einige Probleme zum Vorschein gekommen zu sein, die es nun unbedingt zu beheben gilt.
In der letzten Zeit berichteten Podcast-Nutzer verstärkt über Probleme, nachdem Apple grundlegende Änderungen in der App vorgenommen hat. So sollen neue Episoden bei vielen Hörern nur verzögert erscheinen. „In den letzten Wochen kam es bei einigen Erstellern zu Verzögerungen bei der Verfügbarkeit ihrer Inhalte und beim Zugriff auf die Connect-Plattform. Wir haben uns um diese Störungen gekümmert und ermutigen Autoren, die Probleme haben, uns zu kontaktieren“, lautet die Erklärung des iPhone-Herstellers.
Außerdem sieht sich Apple zunehmender Kritik am überarbeiteten Design ausgesetzt. Die mit iOS 14.5 durchgeführten Änderungen sorgten nur für wenig Begeisterung. Apple will das Feedback nutzen und in den kommenden Wochen u. a. die Bibliotheksoberfläche .weiter optimieren.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.