LTPO-Displays werden dominieren - Den Anfang macht das iPhone 13
Apple setzt in der kommenden iPhone-Generation erstmals auf ein LTPO-Display und wird damit die Weichen für nachfolgende Geräte stellen.

Ross Young, Analyst für Display Supply Chain Consultants, geht von einer marktdominierenden Stellung der LTPO-Displays in den kommenden Jahren aus. Seiner Meinung nach wird die neue iPhone Baureihe von Apple maßgeblich dazu beitragen. Young schätzt, dass der Marktanteil der bislang dominierenden LTPOS-AMOLED-Bildschirme bis 2023 unter dem der LTPOs liegen wird.
Um den steigenden Bedarf an Panels gerecht zu werden, hat Apple's größter Bildschirmzulieferer Samsung seine Produktionen - weg vom Low Temperature Poly-Silicon hin zum Low Temperature Polycrystalline Oxide - bereits vor einiger Zeit umgestellt. Die LTPO-Displays, die bisher nur in iPads (als LCD), in Smartwatches sowie im Samsung Galaxy Note 20 Ultra und im Galaxy S21 verbaut wurden, zeichnen sich im Vergleich zum herkömmlichen LTPS durch eine höhere Pixeldichte aus und sind gleichzeitig stromsparender. Das 120-Hz-Display erhöht die Bildrate, so dass der Nutzer im Ergebnis von einer flüssigeren Bedienung beim Scrollen und Spielen profitiert. Wenn das Display nicht verwendet wird, könnte es wie bei der Apple Watch, auf 1 Hz runterfahren und somit den Akku noch weiter schonen. Dadurch ließe sich auch im Ruhemodus die Uhrzeit oder Mitteilungen auf dem Sperrbildschirm anzeigen.
Auf dem Papier scheinen die Vorteile des neuen Panels schon jetzt zu überwiegen. Ross Young mag somit mit seiner Einschätzung, dass LTPO Display in den kommenden Jahren den Ton angeben, Recht haben.
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