M4 MacBook Pro: Gestohlene Geräte werden auf russischem Kleinanzeigen-Portal verkauft (Update)
Auf der russischen Plattform Avito wurden mehrere M4 MacBook Pro zum Kauf angeboten. Da das Modell noch nicht im Handel ist, stammen die Geräte wahrscheinlich aus einem Einbruch in einem chinesischen Lager.

Update:
Mittlerweile zeichnet sich ab, dass es sich bei den in Russland angebotenen M4 MacBook Pro um echte Apple-Geräte handelt. Die Information dazu stammt vom Bloomberg-Redakteur Mark Gurman. Dieser ist gut vernetzt und verfügt über einen guten Draht in den Apple Park. Auf X schreibt er, dass er keinen Zweifel daran hat, dass die M4-Notebooks, die zum Verkauf standen, tatsächlich aus einem Lager gestohlen und nach Russland verbracht wurden. Ein offizielles Statement von Apple zu dieser Angelegenheit steht derweil immer noch aus.
Ursprünglicher Artikel vom 10. Oktober 2024:
Der Eine oder Andere von euch kann sich sicherlich noch daran erinnern, wie wütend Steve Jobs damals war, als einer seiner Mitarbeiter einen Prototyp des iPhone 4 in einer Bar vergessen hat. Die Aufregung war groß, denn das Telefon wurde lange vor seiner Einführung in allen Details auf der Webseite von Gizmodo präsentiert.
Ein ähnliches Szenario sehen wir jetzt beim M4 MacBook Pro. Anfang der Woche haben wir über einen russischen YouTuber berichtet, der das bisher unveröffentlichte Notebook auf seinem Kanal vorstellte. Unklar war, ob das Ganze nicht ein Fake war und man uns da nicht einen Bären aufgebunden hat.
M4 MacBook Pro für knapp 6.800 Euro
So wie es jetzt aussieht, könnte es sich aber tatsächlich um ein echtes MacBook Pro mit M4-Chip gehandelt haben. Zumindest sind neue Hinweise auf weitere M4-Notebooks aufgetaucht. Auf der russischen Kleinanzeigen-Plattform Avito wurde das M4 MacBook Pro zum Verkauf angeboten, und zwar als Basisversion mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB SSD in der Farbe Space Black. Der Preis lag bei stolzen 720.000 Rubel, was knapp 6.800 Euro entspricht.
Das Pikante daran ist, dass nicht nur ein Gerät verfügbar war, sondern eine größere Charge angeboten wurde. Da Apple den Verkauf seiner Produkte in Russland eingestellt hat, sind die Notebooks nicht nur illegal eingeführt worden. Wie MacRumors berichtet, stammen die MacBooks allem Anschein nach aus einem Diebstahl. Offenbar hat man ein Lager in China geplündert, die Geräte nach Russland und dort in den Verkauf gebracht.
Das Angebot auf Avito wurde mittlerweile beendet, da der Anbieter den Verkauf von Produkten, deren Herkunft unklar ist, verbietet. Wahrscheinlich hat sich Apple in den Prozess eingeschaltet, Details dazu gibt es aber noch keine.

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