M5 Max und M5 Ultra: iOS 26.3 enthält Hinweise auf neue M-Prozessoren
Mit dem Release Candidate von iOS 26.3 gibt Apple einen Ausblick auf die nächsten M-Chips. Im Code des Release Candidate von iOS 26.3 sind Hinweise auf den M5 Max und M5 Ultra aufgetaucht.

Foto-Credits: AppTicker
Gestern Abend hat Apple den Relase Candidate (RC) von iOS 26.3 zum Download freigegeben. Gleichzeitig wurden auch die RCs von iPadOS 26.3, macOS 26.3, watchOS 26.3, tvOS 26.3, visionOS 26.3 und der HomePod Software 26.3 veröffentlicht. Interessant ist jedoch das neue iPhone-Update.
Im Code von iOS 26.3 ist der argentinische Entwickler Nicolás Alvarez nämlich über mehrere Einträge gestolpert, die neue Prozessoren für den Mac andeuten. Konkret geht es um das MacBook Pro, das in diesem Jahr gleich zweimal aktualisiert werden soll. Das erste technische Upgrade des MacBook Pro soll laut Bloombergs Mark Gurman zusammen mit iOS 26.3 auf den Markt kommen.
M5 Max und M5 Ultra im Anmarsch?
Alvarez hat seinen Fund der Redaktion von MacRumors zugespielt. In den entsprechenden Codezeilen von iOS 26.3 werden zwei neue M-Chips mit den Bezeichnungen T6051 und T6052 sowie der Kennung der Plattform aufgeführt. Und besagte Kennung lässt aufhorchen, denn genannt werden da die Codes „H17C“ und „H17D“. Die Zahl 17 bezieht sich dabei auf den M5, da die Basisvariante von Apple „H17G“ getauft wurde.
Wichtig ist allerdings der Buchstabe am Ende: „G“ steht für den regulären Chip eines M-Prozessors, „S“ für das Pro-, „C“ für das Max- und „D“ eigentlich für das Ultra-Modell. Außerdem gab es einen M3 Max mit dem Zusatz „M“, wobei es sich da um die Variante mit 14 Kernen handelte. Die Einträge „H17C“ und „H17D“ im Code von iOS 26.3 könnten bedeuten, dass wir schon bald den M5 Max sowie den M5 Ultra zu sehen bekommen.
Kommt der M5 Pro später (oder gar nicht)?
Legen wir Apples Nummerierungen und Bezeichnungen zugrunde, wird in den nächsten Wochen kein MacBook Pro mit einem Pro-Chip vorgestellt. Das wäre äußerst ungewöhnlich, denn bisher wurde der Max immer zusammen mit einem Pro Chip veröffentlicht. Allerdings gab es nie ein MacBook Pro mit einem Ultra-Prozessor.
Das lässt Raum für Spekulationen und führt zu vier möglichen Szenarien:
- der M5 Pro wurde gestrichen
- der M5 Pro wird ebenfalls vorbereitet, taucht aber im Code des RC von iOS 26.3 nicht auf
- Apple hat die Bezeichnungen seiner M-Chips überarbeitet und das „D“ steht jetzt für den Pro Chip
- es kommt tatsächlich ein MacBook Pro mit M5 Ultra auf den Markt
Welches der vier Szenarien am Ende eintrifft, erfahren wir erst, wenn Apple die neuen Modelle des MacBook Pro vorstellt. Denkbar wäre jedoch auch, dass bald ein neuer Mac Studio eingeführt wird, für den der Prozessor mit der Kennung „H17D“, also die Ultra-Variante, gedacht ist.
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