MacBook Pro 2021: Weitere Hinweise in Unterlagen chinesischer Behörde

Zuletzt waren sich viele Analysten und Insider über ein baldiges Erscheinen der neuen MacBook Pro Geräte einig. So soll das Notebook in den Größen 14" und 16" im Zuge der bevorstehenden WWDC erscheinen. Bei beiden Modellen wird Apple mit großer Wahrscheinlichkeit die Umstellung von Intel-Chips hin zu den eigenen M1-Chips weiter vorantreiben.
Zum Ende der Woche verdichten sich die Hinweise noch einmal. Auf kürzlich veröffentlichten Unterlagen eines chinesischen Zulassungsantrages, finden sich Spezifikationen zu den kommenden Akkukapazitäten.
Übereinstimmende Modellnummern
Der Zulassungsantrag wurde nicht von Apple selbst, sondern vom chinesischen Zulieferer Sunwoda Electronic eingereicht. Die auf den Unterlagen vermerkten Modellnummern "A2519" und "A2527" stehen für die verschiedenen Größenkonfigurationen (14" und 16").
Im April diesen Jahres wurden bei einem weiteren Zulieferer (Quanta Computer) Unterlagen gestohlen, die eine Reihe von technischen Informationen zu geplanten MacBooks enthielten. Die nun veröffentlichten technischen Daten sind identisch zu den im Vorfeld gestohlenen Informationen.
Beide Unterlagen geben dieselben Daten zu den im MacBook Pro verbauten Akkus. Das neue MacBook Pro 16" wird demnach über eine Akkukapazität von 8790 mAh verfügen. Damit ist die Kapazität im Vergleich zum Vorgänger mit 8693 mAh leicht gesunken. Allerdings wurde bereits vermutet, dass das neue MacBook Pro aufgrund seines dünneren Gehäuses einen niedrigeren Verbrauch vorweisen könnte. Die Umstellung auf stromsparende M-Chips dürfte darüber hinaus für weitere Einsparungen sorgen, sodass sich die Akkulaufzeit trotz kleinerer Kapazität erhöhen könnte.
Das kleinere 14"-Modell erhält hingegen mit 6068 mAh (vorher 5103 mAh) eine leicht erhöhte Akkukapazität.
Vorstellung im Zuge der Worldwide Developers Conference
Im Vorfeld der Vorstellung gibt es von Apple wie gewohnt keine offizielle Bestätigung der Gerüchte. Allerdings wäre das auch angesichts der bereits am Montag beginnenden WWDC nicht mehr nötig. Apple wird die Veranstaltung mit einer Keynote eröffnen, sodass wir bereits am Montag Gewissheit haben dürften.
Durch die nun veröffentlichten Unterlagen einer chinesischen Behörde erhöhen sich die Chancen auf die neuen MacBook Pros jedoch enorm. Eventuell werden dann auch die bereits diskutierten Änderungen Einzug halten. So soll die seit 2016 bestehende Touch Bar herkömmlichen Funktionstasten weichen. Sämtliche durch USB-C wegrationierte Anschlüsse könnten dann ebenfalls ihre Rückkehr feiern.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Custom-EQ für AirPods: Neue Beta-Firmware bringt das lang erwartete Feature
Apple liefert mit der AirPods-Beta-Firmware 9.0.314 den lang erwarteten benutzerdefinierten Equalizer nach. Der Drei-Band-Regler steht allen H2-Modellen zur Verfügung und lässt sich direkt am iPhone konfigurieren.

OpenAI erklärt E-Mail-Chaos nach Apples Klage
OpenAI entkräftet den Vorwurf, man habe auf Apples rechtliche Schritte ignoriert. Die KI-Firma führt den Kommunikationsabbruch auf eine Verwechslung durch die Anwälte der Gegenpartei zurück.

iPhone 20: Fertigungsstätten sind bereit für das Vollglas-Design
Die Produktionsanlagen für das zwanzigjährige Jubiläums-iPhone haben ihre Umbauarbeiten abgeschlossen. Das Gerät soll erstmals ein komplettes Glasgehäuse mit geschwungenen Kanten erhalten.

Meta fordert nahtloses Pairing für Ray-Ban-Brillen und Quest-Headsets
Meta fordert von Apple die Öffnung der nahtlosen Geräte-Kopplung für Ray-Ban-Brillen und Quest-Headsets. Ein an sich nutzerfreundlicher Wunsch, der seit neun Monaten in einem regulatorischen und technischen Tauziehen feststeckt.

Apple übernimmt SigScalr für bessere App-Fehlersuche
Mit dem Kauf von SigScalr gewinnt Apple ein Open-Source-Monitoring-Tool, das die Fehlersuche in komplexen Anwendungen beschleunigen soll. Branchensprecher erwarten eine langfristige Eingliederung in die Entwicklungsumgebung Xcode.

Epic Games blockiert Apples Versuch, App Store-Prozess zu verzögern
Apple beantragt eine Aussetzung des laufenden Gerichtsverfahrens zur Klärung der Provisionen für externe Käufe. Epic Games widerspricht vehement und bezeichnet dies als dritten Verzögerungsversuch des Tech-Konzerns.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.