MacBook Pro mit mini-LED kommt nächstes Jahr, MacBook Air soll 2022 folgen
Zu Apples Plänen, seine Geräte im Lauf der Zeit auf mini-LED umzustellen, kommen immer mehr Details an die Öffentlichkeit. Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat seine Investoren nun wissen lassen, dass das MacBook Pro und das MacBook Air bei den mobilen Macs den Anfang machen.

Schon lange gibt es Gerüchte darüber, dass Apple seine iPads und Macbooks sowie den iMac peut a peut mit mini-LED ausstatten wird. Eigentlich sollte schon in diesem Jahr das erste MacBook mit der neuen Bildschirmtechnologie auf den Markt kommen. Im Mai wurde dann bekannt, dass der iPhone-Hersteller das Upgrade erst ein Jahr später einführen wird. Grund für die Verzögerung waren vermutlich Probleme bei der Produktion.
Erst letzte Woche haben wir berichtet, dass das iPad Pro sehr wahrscheinlich das erste Apple-Gerät mit einem mini-LED-Bildschirm werden wird. Ming-Chi Kuo geht von zwei Varianten des iPad Pro der dann fünften Generation aus: eines mit einem OLED-Panel und ein weiteres mit mini-LED.
Erstes mini-LED-MacBook im nächsten Jahr
In seinem neuen Investorenbrief spricht Kuo nun über die Roadmap beim Mac, konkret beim MacBook. Im Lauf des nächsten Jahres wird Apple seiner Prognose zufolge ein 14 Zoll und 16 Zoll großes MacBook Pro mit mini-LED vorstellen. Die beiden Macs sollen dann auch ein optisches Redesign erhalten und natürlich auf Apple Silicon basieren. Ein Jahr später würde dann das MacBook Air mit dem neuen Bildschirmpanel ausgestattet.
Außerdem spricht Kuo über die Ausbeute bei der Fertigung der mini-LED-Panels. Wie iMore den Analysten zitiert, sei diese nun deutlich höher als von Apple erwartet. Bisher ging man in Cupertino von maximal 12 Millionen MacBooks mit mini-LED aus. Durch das verbesserte Fertigungsverfahren könne man die Produktion nun auf bis zu 28 Millionen Panels steigern.
Wenn Kuos Voraussage stimmt, würde das bedeuten, dass Apple bzw. deren Fertigungspartner bei der Herstellung von mini-LEDs einen wichtigen Meilenstein genommen haben. Neben den drei MacBooks und dem iPad Pro sollen dann auch das iPad mini und der iMac mit den neuen Bildschirmen erscheinen.
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