MacBook Pro mit schlechter Verfügbarkeit: Lieferzeiten schießen in die Höhe
Ein erneuter Lockdown in China sorgt dafür, dass sich die Verfügbarkeit des MacBook Pro schlagartig verschlechtert. In den nächsten Wochen dürfte sich die Entwicklung kaum noch verbessern.

Dass China in Bezug auf das Coronavirus nach wie vor rigoros reagiert, bekommen vor allem dort ansässige Unternehmen zu spüren. Selbst bei vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen fürchtet sich die chinesische Regierung nicht davor, das öffentliche Leben komplett herunterzufahren. Vor wenigen Wochen betraf es die Region Shengzen, in der Apple über seinen Fertigungspartner Foxconn unter anderem das iPhone produzieren lässt. Die Auswirkungen davon waren kaum bis gar nicht zu spüren.
Der neuerliche Lockdown bringt jedoch weitaus größere Folgen mit sich. So stehen diesmal bei Quanta die Bänder still, eben jenes Werk, in dem unter anderem das MacBook Pro gefertigt wird. Und im Vergleich zum iPhone lassen sich die Fertigungsprozesse nicht einfach von einem anderen Standort übernehmen. Im Ergebnis schießen die Lieferzeiten erneut in die Höhe.
Schlechteste Verfügbarkeit beim MacBook Pro
Im Vergleich zum iPhone setzt Apple bei der Produktion des MacBook Pro nicht auf parallele Produktionsstandorte. Aus diesem Grund schlug sich der letzte Lockdown in Shengzen auch nicht unmittelbar auf die Verfügbarkeiten beim iPhone aus - Apple konnte einfach die Produktionsvorgänge auf andere Standorte umlegen.
Der nächste Lockdown führt nun allerdings zu sofortigen Verzögerungen im Online Store von Apple. Zuletzt hieß es, dass ein vorkonfiguriertes MacBook Pro bis zum 3. Mai ausgeliefert werden kann. Nun kann das Unternehmen entsprechende Aufträge frühestens am 24. Mai ausführen. Sollten sich die Lage in den kommenden Wochen nicht entspannen, bedeutet dies eine Lieferzeit von sechs Wochen für ein Produkt, dass bereits seit einem halben Jahr auf dem Markt ist.
Da auch das MacBook Air aus den Produktionshallen Quantas entspringt, sieht es hier analog zum MacBook Pro ebenfalls nicht rosig aus. Die Lieferprognose wurde bereits vom 3. Mai auf den 24. Mai hochgeschraubt. Unter Umständen werden Kunden allerdings auch erst am 9. Juni beliefert.
Die Lage beim Mac mini mit M1-Prozessor hat sich dagegen nichts verändert. Die Standardversionen werden nach wie vor sofort verschickt, während veränderte Ausstattungsmodelle in der ersten Maiwoche ausgeliefert werden. Auf den Mac Studio müssen Kunden immer noch gute 12 Wochen warten.
Wer nicht so lange auf sein Gerät warten kann, sollte vielleicht einen Blick in den Apple Refurbished Store werfen. Hier lassen sich zahlreiche Ausführungen verschiedener Modelle erstehen.
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