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MacBook Ultra startet mit M5-Chip: Apple streicht M6 Pro und M6 Max

Apple verzichtet bei seinem neuen High-End-Notebook auf die geplante M6-Generation. Das MacBook Ultra debütiert mit M5 Pro und M5 Max, während der Marktstart sich auf Anfang 2027 verschiebt.
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AppTickerTeam
Vor 4 Std3 Min. Lesezeit
MacBook Ultra startet mit M5-Chip: Apple streicht M6 Pro und M6 Max
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Apple arbeitet an einem MacBook Ultra, das erstmals eine eigene Produktkategorie oberhalb der bewährten MacBook Pro-Reihe etablieren soll. Die jüngsten Berichte enthüllen zwölf neue Funktionen, darunter ein OLED-Display, Touchscreen-Fähigkeiten und das Dynamic Island. Doch die spannendste Neuerung betrifft die Hardware-Strategie: Der Laptop startet mit bereits bekannten M5-Chips statt der erwarteten M6-Generation. Gleichzeitig rückt der Release-Termin aufgrund von Lieferkettenproblemen weiter in die Ferne.

M5 statt M6: Neue Chip-Strategie

Apple hat die Entwicklung der M6 Pro und M6 Max Prozessoren vollständig gestrichen. Stattdessen erhält das MacBook Ultra beim Marktstart die M5 Pro und M5 Max Chips, die bereits im aktuellen MacBook Pro zum Einsatz kommen. Diese Entscheidung überrascht nach Monaten der Spekulation über eine dedizierte M6-Generation für das Top-Modell.

Die Verzögerung erklärt sich durch eine globale Knappheit an Speicherchips, die die Produktionsplanung erheblich beeinflusst. Analysten wie Mark Gurman von Bloomberg und Ming-Chi Kuo schätzen den Marktstart nun auf Ende 2026 bis Anfang 2027, wobei das frühe 2027 als wahrscheinlicher gilt. Erst Ende 2027 sollen die M7 Pro und M7 Max Chips folgen, die mit optimierter KI-Hardware, verbesserter Grafikperformance und höherer Speicherbandbreite aufwarten werden.

OLED, Touch und Dynamic Island

Das Display markiert den deutlichsten visuellen Wandel: Apple wechselt von Mini-LED zu einer hybriden OLED-Technologie. Die Panels nutzen eine Oxid-TFT-Backplane kombiniert mit einer Tandem-Zwei-Stack-Struktur, ähnlich dem Ansatz beim iPad Pro. Diese Bauweise soll die Lebensdauer der Panels verlängern und Einbrenneffekte minimieren.

Das MacBook Ultra wird zudem der erste Mac mit Touchscreen-Unterstützung. Apple positioniert das Gerät bewusst als touch-friendly statt touch-first, sodass Nutzer flexibel zwischen Fingerbedienung, Trackpad und Tastatur wechseln können. Das konventionelle Clamshell-Design mit physischer Tastatur bleibt erhalten.

Ein verstärktes Scharnier verhindert Wackeln bei der Touch-Bedienung und ermöglicht eine größere Öffnung. Die charakteristische Notch weicht einer kleineren Lochkamera, die digital zum Dynamic Island expandiert. Dieses zeigt kontextabhängig Siri-Status, Akkustand und AirPods-Verbindungsindikatoren an und entlastet so die Menüleiste.

macOS 27 bereitet vor

Die Software-Anpassungen laufen bereits: macOS 27 Golden Gate enthält mehrere Hinweise auf das kommende Touchscreen-Notebook. Im Sidecar-Feature finden sich Referenzen für Touch-Eingaben, während Safari, Mail, News, Podcasts und Kalender die Pull-to-Refresh-Geste erhalten.

Zudem verbirgt sich im Spotlight eine neue Siri-Schnittstelle mit dunklem Pill-Design. Systemweit werden iPad-Gesten wie Pinch-to-Zoom und schnelles Scrollen integriert. Menüleisten-Einträge öffnen bei Touch-Kontakt größere Controls, die besser für Fingerbedienung geeignet sind als die aktuellen kleinen Buttons.

Design, Anschlüsse und Mobilfunk

Die Bauform wird deutlich dünner und leichter ausfallen. Trotz des schlankeren Gehäuses behalten wichtige Anschlüsse ihren Platz: HDMI, MagSafe und ein SD-Kartenslot sollen voraussichtlich erhalten bleiben. Das Gerät wird in zwei Größen angeboten, intern als K114 (14 Zoll) und K116 (16 Zoll) geführt.

Samsung Display liefert die Panels mit 14,3 Zoll und 16,3 Zoll tatsächlicher Größe, was auf schmalere Bildschirmausläufer bei leicht größerer Displayfläche hindeutet. Ein integriertes Mobilfunkmodem für 5G und LTE wird diskutiert, gilt aber als das unsicherste Feature auf der Liste.

Beim Preis ist mit einem deutlichen Aufschlag gegenüber dem aktuellen MacBook Pro zu rechnen. Das 14-Zoll-Modell beginnt heute bei 1.999 Dollar, das 16-Zoll-Gerät bei 2.999 Dollar. Die Preiserhöhung im gesamten Mac-Portfolio im Juni 2026 erhöht den Druck auf die finale Preisgestaltung weiter.

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