Apps · Apple

Nach dem Aus der Mac-App: Twitter gängelt Entwickler von Drittanbieter-Apps

Nachdem Twitter die offizielle App für den Mac zum Jahresanfang eingestellt hat gibt es jetzt noch mehr schlechte Neuigkeiten für Twitter-Nutzer: Der Mikrobloggingdienst aus San Francisco nimmt weitere Änderungen am System vor und sperrt einige wichtige Funktionen in Apps von Drittanbietern.

A
AppTickerTeam
06.07.20182 Min. Lesezeit
Banner-Werbung
Leaderboard · 970 × 250 / 728 × 90

Seit dem 18. Februar diesen Jahres kann man unter macOS die Twitter-App nicht mehr aus dem App Store herunterladen. Mitte März hat man auch den Support eingestellt; wer seine Tweets von einem Mac aus absetzen möchte muss dies über den Browser tun. Zwar gibt es immer noch die Hoffnung auf Apple's Marzipan-System mit dem iOS-Apps auf dem Mac laufen und umgekehrt, Twitter zeigt jedoch erneut wo beim Tweeten die Reise hingehen soll und beschneidet die Funktionen von Drittanbieter-Apps für iOS und macOS.

Das Studio Iconfactory ist Entwickler der App Twitterrific, die sowohl für macOS als auch für iOS angeboten wird. Gestern erschien ein Blogeintrag auf der Webseite von Iconfactory mit dem Titel "Push Nope-ifications". Das Wortspiel deutet auf eine neue Veränderung hin die Twitter am 16. August diesen Jahres für sein System ausrollen will.

Zum genannten Termin wird es dann in Drittanbieter-Apps keine Push-Benachrichtigungen mehr geben - die Funktion wird von Twitter über eine neue API außer Kraft gesetzt. Im Rahmen der Umstellung gibt es auch eine Veränderung an der Timeline: Diese soll ab Mitte August in Drittanbieter-Apps nicht mehr aktualisiert werden - man sieht also nicht mehr was Nutzer denen man folgt twittern. Was bleibt sind stark beschnittene Versionen von Twitterrific & Co die für den normalen User das Ausweichen auf die offizielle Twitter-App unumgänglich macht.

Seit der Ankündigung seitens Twitter über die Änderung der API hatten Entwickler drei Monate Zeit sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Diese Frist endet nun in sechs Wochen und bedeutet quasi das Aus für Alternativen zur regulären Twitter-App.

Banner-Werbung
Inline · Billboard 970 × 250

Das könnte dich auch interessieren

Weitere Geschichten aus Apps.

Alle Apps →
Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Apple

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026

Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Vor 20 Std3 Min
Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig

Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Vor 2 Tagen3 Min
Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte

Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Vor 3 Tagen3 Min
Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Smartphone

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben

Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

Vor 3 Tagen3 Min
iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Apple

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung

Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Vor 3 Tagen3 Min
Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Apple

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion

Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.

Vor 4 Tagen3 Min

Kommentare

Sei der Erste, der hier kommentiert.

Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.

News & Schnäppchen — jeden Freitag in deiner Inbox.

Die wichtigsten App-News und besten Deals der Woche, kuratiert von der Redaktion. Kein Spam.