Nachfrage nach iPhone 12 ungebrochen
Obwohl das iPhone 13 schon bald in den Startlöchern steht, ist der Run auf die aktuelle Baureihe ungebrochen. Dies belegen Zahlen einer Studie von wave7 Research, die sich mit den Smartphone-Verkäufen im Juni beschäftigt hat.

Es dauert nur noch wenige Monate, bis Apple mit seinem iPhone 13 die neue Generation vorstellen wird. Allerdings hält das die Kunden nicht davon ab, auch weiterhin beherzt zum iPhone 12 zu greifen. Der Absatz der aktuellen Baureihe bewegt sich unverändert auf einem hohen Niveau. Zu dieser Einschätzung kommt der Marktexperte Samik Chatterjee von JP Morgen.
Die dafür ausgewerteten Daten steuerte das Marktforschungsunternehmen Wave7 Research bei. Bei den Verkäufen soll auch Apple funkelnde Augen bekommen, denn in Cupertino wurden die Erwartungen bereits übertroffen, so der Experte.
iPhone 12 im Juni führend
Das iPhone 12 ohne weiteren Namenszusatz konnte im Juni am häufigsten an den Kunden gebracht werden. Dicht dahinter folgen das iPhone 12 Pro Max und das iPhone 12 Pro. Die Verkaufszahlen des iPhone 12 mini blieben im Juni stabil - allerdings stabil niedrig.
Das iPhone 12 Pro Max kann dabei durch zwei exklusive Features besonders punkten: Zum einen sei das Gerät aufgrund seines großen Displays besonders für Videocall-Anwendungen wie Zoom geeignet, welche in den vergangenen Monaten aufgrund der Pandemie verstärkt in der weltweiten Wirtschaft und im Privatleben zum Einsatz kommen. Zum anderen wird von den Marktforschern die Qualität des Teleobjektives genannt.
Chip-Knappheit spielt Apple in die Karten
In dem Bericht wird außerdem auf die nach wie vor spürbare Chip-Knappheit hingewiesen. Auch die Hersteller vieler Konkurrenzprodukte leiden noch heute unter dem Mangel an Chips und weiterer gefragter Bauteile. Dagegen verspürte Apple die Auswirkungen der Krise eher kaum bis gar nicht. Dadurch muss das Unternehmen auch nicht befürchten, dass Kunden aufgrund langer Lieferzeiten zur Konkurrenz abwandern.
Vor allem Hersteller von Android-Geräten spüren die Auswirkungen der Engpässe besonders, so die Einschätzung des Experten.
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